Die schwedische Künstlerin ist Mutter geworden und hat eine Ausbildung zur biodynamischen Gärtnerin gemacht. Sollte man meinen auf folkig-harmonische Klänge zu treffen. Nix da. Das gesamte Album wurde ausschließlich mit analogen Synthesizern aus den 1970er- und 1980er-Jahren, Live-Drums und E-Bass aufgenommen. Sämtliche Klänge entstanden entweder live im Studio oder mit Hilfe analoger Maschinen – auf den Einsatz von Samples wurde vollständig verzichtet. Musikalisch schöpft das Album seine Inspiration aus einem breiten Spektrum von Künstler:innen – von Kraftwerk und Laurie Anderson über Boards of Canada, Suicide, LCD Soundsystem und Jon Hopkins bis hin zu Adrianne Lenker und Alex Cameron. Von „erdig“ oder gar „naturverbunden“ kann hier also nicht die Rede sein, das ist eher Großstadtmusik für Tanzkundige. (Sony) HuSch
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