altemaelze

Fragments of Insanity

Mojo Blizzard

Mix aus Stoner Rock, Doom-Metal & Classic Rock

Die Band Mojo Blizzard, beheimatet am Fuß des südwestlichen Schwarzwaldes, veröffentlicht Ende Oktober 2026 mit „Fragments of Insanity“ Album # 3. Ob es nun ein Meisterwerk, wie es das Label bezeichnet, sei mal dahin gestellt. Aber die 52 Minuten, die die neun Songs starke Scheibe dauert, macht schon Spass anzuhören. Die Produktion ist stark, der Mann an der Gitarre hat absolut flinke Finger, wenn man seine feinen Soli so hört und auch die Rhythmusfrakton weiß zu begeistern. Womit ich etwas fremdle ist der mitunter gewöhnungsbedürftige Gesang, wenn Heldentenor auf Warrel Dane trifft oder auch mal der Rob H vorbeischaut. Musikalisch ist das im weitesten Sinne eine Mischung aus Stoner Rock (Kyuss oder Spritual Beggars bei „The Pose“) eher flottem Doom Metal („Hollow Ground“), einen Spritzer Classic Rock, wie beim Keyboardlastigen „The Fallen King“ (wo ich an ruhigere Nevermore denken muss, auch wegen des Gesangs) oder auch mal schon Modern Metal, wie ihn die Jungs von Alter Bridge zelebrieren. „Valley of Death“ ist hier ein gutes Hörbeispiel mit der fast besten Gitarrenarbeit der Scheibe und mein Anspieltipp # 2. Fans von Witherfall hören bei „Beggar Stick To Thy Last“ mal genauer hin und das für meine Ohren beste Stück ist die wirkliche wunderbare quasi Ballade „A Wink of an Eye“, das den Ohren eine verdiente Pause gönnte. Schöne Scheibe, die mir fünfeinhalb Sterne wert ist. Vielleicht gewöhne ich mich auch noch mehr an den Gesang. (7 hard) HJH

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