Was machen MusikerInnen wenn Beziehungen brechen? Genau, sie nehmen das meist zum Anlass um ein Album zu schreiben. Und die Ergebnisse sind ja meist auch sehr überzeugend, wenn Schmerz kathartisch in Kunst verwandelt wird. So geschehen bei den beiden Belgierinnen, Marie van Uytvanck und Amber Piddington aka Kids With Buns. Klingt der Bandname auch ein wenig nach Kindergeburtstag, die Musik ist eher knackig denn lieblich oder kindlich verspielt. Gitarren dürfen flirren, knarzen und gelegentlich ordentlich Druck machen, während darunter eine angenehme Portion Weltschmerz lauert. Marie Van Uytvancks tiefe, androgyne Stimme ist dabei das eigentliche Pfund: irgendwo zwischen The xx, Sharon Van Etten und einer jungen Patti Smith. Revolutionär ist das alles nicht, gute Unterhaltung bei Schmerzen aber durchaus garantiert. (Bertus) HuSch
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https://youtu.be/PjGrqJ1dp3s?si=G5KEK4-7c4KK6gZA


