Sabrina Teitelbaum ist Blondshell. Auf dem aktuellen Werk setzt sie sich mit dem Spannungsfeld zwischen der Gewalt und der Schönheit der Welt auseinander und beleuchtet dabei schwierige Freundschaften, Religion, den eigenen Körper sowie den langwierigen, unspektakulären Prozess der Heilung. Den Liebesschmerz vom letzten Album hat sie hinters ich gelassen. Was bleibt sind die giftigen Gitarren (man möchte fast Grunde dazu sagen), die überbordenden Melodien und mächtigen Hooks. Violinen kommen eher nicht vor, auch wenn der letzte Song „Fur Elise“ heißt. Die Plattenfirma will Vergleiche zu den Go-Betweens bis hin zu Sade heraushören. Wie ihr das gelungen ist, keine Ahnung. Soccer Mommy, Hole und Liz Phair treffen hier auf The Strokes, während irgendwo ganz im Hintergrund die Cranberries und PJ Harvey zuschauen. (Partisan) HuSch
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