Die Briten Stormbringer kannte ich tatsächlich bis dato nicht, obwohl es die Band schon seit 15 Jahren gibt. Nach einer längeren Pause erschien nun kürzlich mit „Transcendence“ Album #5. Fett produziert, der Drum Sound ist echt klasse, mit mitunter sehr feinen Soli garniert und dank eines starken Sängers auch im Gesangsbereich überzeugend, sollte die Scheibe all denen munden, die Bands á la Alter Bridge in ihrer favorisierten Playlist haben. Hier trifft das auf die letzten vier Tracks der Scheibe zu, die knackig hart sind, aber mir vielleicht einen Ticken zu eintönig daherkommen. Abwechslung gibt es da nur im Gitarrenbereich, ansonsten könnte man fast meinen, dass es ein Song, nur unterteilt in vier Parts ist. Meine beiden Favoriten auf dem Album sind dann auch eher „Dirt and Bone“, das eine enorme Alice in Chains Schlagseite aufweist sowie die Soundgarden „Nummer “Cut the Vein“, die bei mir Erinnerungen an „Spoonman“ wachrufen. Auch das eher melodische „Other of 2“ mit etwas ruhigeren Momenten ist stark ausgefallen. Die beiden eher Richtung Double Bass Drums getriebenen Einstiegsnummern führen den geneigten Hörer aber eher in die Irre. Für mein Dafürhalten hätte allerdings eine ruhige Nummer der Scheibe gutgetan. Es muss ja nicht gleich eine Ballade sein. Richtige Hits findet man auf den 42 Minuten keine. Dennoch eine sehr empfehlenswerte Scheibe und mir fünfeinhalb Sterne wert. (Attic Records) HJH
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