altemaelze

Follow The Light

June McDoom

Jamaika mal ohne (richtigen) Reggae

Die gebürtige Jamaikanerin macht Musik, die klingt, als käme sie aus einem Zimmer, in dem seit 1972 niemand mehr das Licht ausgeschaltet hat. Auf ihrem Debüt verbindet die New Yorkerin Folk, Soul, Dub und sanfte Psychedelia zu einem wunderbar schwerelosen Ganzen. Ihre federleichte Stimme schwebt über akustischen Gitarren, warmen Bässen, flirrenden Keyboards, auch mal einer Flöte oder Harfe und jeder Menge Hall. Vashti Bunyan, Jeb Loy Nichols und Linda Perhacs kommen einem in den Sinn, aber auch Stereolab oder gelegentlich Beth Gibbons. Dabei wirkt nichts nostalgisch nachgebaut. McDoom nimmt die Vergangenheit vielmehr auseinander und setzt sie nach sehr eigenen Regeln wieder zusammen. Leise, eigenwillig, einzigartig und ziemlich betörend. (Cargo) HuSch

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https://youtu.be/QVAHCpK4V4M?si=Vgk0flqLhAj8u67B