altemaelze

Interminable End

Abyssery

ÜberzeugendesDebut-Album – leider nur auf Streaming-Diensten

Die irische Band, eher nur ein Projekt von Gitarrist, Songwriter & Producer Brian Doherty (der Promozettel gibt nicht wirklich Aufschluss darüber) veröffentlichte Ende Juli 2025 das Debüt „ Interminable End“, leider nur digital bei Bandcamp usw. Die stark produzierte Scheibe bietet richtig guten Death Metal mit leichten Black Metal („Entering the Void“) und Doom Death Einflüssen („Immiseration“), der musikalisch relativ abwechslungsreich daherkommt. Tolle Drums (eingespielt von Ex-Vader Drummer James Stewart) treffen auch recht gute Gitarrensoli (auch wenn er sich noch mehr aus dem Versteck trauen dürfte) und den typischen Death Metal Vocals. Ab und zu verirrt sich ein Cradle of Filth Kreischen in die teilweise bis zu acht Minuten langen Stücke und lockern es etwas auf. Ansonsten fühlt man sich bei den restlichen vier Songs (es gibt noch ein Intro bzw. Interlude) an Größen wie Benediction, Cannibal Corpse, Bolt Thrower (wenn mal eher schleppend, walzend zugeht), Obituary („Sadistic Sentence“) oder Deicide erinnert (vor allem beim sehr technisch gehaltenen Titelsong). Die knapp 38 Minuten vergehen wie im Flug und bieten keine Langeweile. Somit verdiente 5,5 Sterne fürs Erste. Sollte man als Death Metal Fan trotz der Masse an ähnlichen Bands weltweit mal gehört haben. (Bandcamp) HJH

*****/*

******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal