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Evil does not exist

Regie: Ryusuke Hamaguchi

Mehrfach ausgezeichnetes Movie

Seine Weltpremiere feierte EVIL DOES NOT EXIST, der neue Film von Ryusuke Hamaguchi, bei den diesjährigen Filmfestspielen von Venedig, wo er mit dem Silbernen Löwen (Preis der Grand Jury) und dem renommierten Fipresci-Preis ausgezeichnet wurde. In ihrer Begründung schrieb die Fipresci-Jury, es handele sich um „einen zutiefst mitfühlenden Film (…) von ungewöhnlicher Schönheit, komplexer Charakterisierung und einem süßen, triumphalen und rätselhaften Schluss“. Am 18. April startet dieser Film bundesweit in den Kinos.

Zum Film: Takumi und seine Tochter Hana leben im Dorf Mizubiki in der Nähe von Tokio. Sie führen ein bescheidenes Leben im Einklang mit der Natur und schätzen die Abgeschiedenheit. Der Frieden wird allerdings gestört, als ein Unternehmen aus Tokio Pläne zum Bau einer Glamping-Anlage in unmittelbarer Nähe vorstellt. Schnell wird klar, dass der Luxus-Campingplatz schwerwiegende Folgen für das ökologische Gleichgewicht der Region und das Leben der Dorfbewohner mit sich bringen wird. Um die Wogen zu glätten, schickt das Unternehmen zwei Vertreter nach Mizubiki. Doch statt in einer Lösung, mündet der Konflikt in einer Situation mit tiefgreifenden Auswirkungen – für alle.

Nach seinem Oscar-prämierten Film „Drive My Car“ gelingt Ryusuke Hamaguchi hier eine poetische Parabel über die komplexe Beziehung zwischen Mensch und Natur. Dieser subtil und präzise erzählte Film beweist erneut, dass Hamaguchi einer der spannendsten Stimmen des Independent-Kinos ist. Der Film entstand in enger Zusammenarbeit mit der ebenfalls aus Japan stammenden Komponistin Eiko Ishibashi, die bereits für die musikalische Gestaltung von „Drive My Car“ verantwortlich zeichnete. Als Vater und Tochter stehen die Newcomer Hitoshi Omika als Takumi und die erst neun-Jährige Ryo Nishikawa als seine Tochter Hana vor der Kamera.

 

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Die britische Regisseurin Sam Taylor-Johnson erzählt respektvoll und direkt von einer Musikerin mit einem einmaligen Talent und einer außergewöhnlichen Ausstrahlung. In der Hauptrolle überzeugt Marisa Abela (”Industry“), die im Film auch selbst singt.