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Hundswut

Regie: Daniel Alvarenga

Der Film ist ein dunkles Drama, angesiedelt im Bayern der 1930er Jahre. Es geht um Morde, um Verdächtigungen und Beschuldigungen, die sich zu einer buchstäblichen Hexenjagd ausweiten – und das alles vor dem drohenden Hintergrund des erstarkenden Nationalsozialismus.

Inspiriert von einem der letzten überlieferten Hexenprozesse und angesiedelt in der unruhigen und gefährlichen Zeit in den 30er Jahren vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, entstand mit „Hundswut“ ein Film, der zwar vor fast 100 Jahren spielt, dabei aber erschreckend zeitlos ist. Die herausragende Besetzung garantiert ein hochklassiges und intensives Kinoerlebnis, das zum Nachdenken anregt. Der Autor und Regisseur Daniel Alvarenga wurde 1986 in Berlin geboren, ist aber seit seiner Kindheit in Bayern zu Hause. Der gelernte Fotograf und autodidaktische Filmemacher räumte in den letzten Jahren für seine leidenschaftlichen Independent-Produktonen 19 Nominierungen und fünf Filmpreise ab, ehe er 2021 mit der Verfilmung von „Hundswut“ begann. Zur Story: In einem kleinen Dorf in Bayern im Jahre 1932 werden vier Jugendliche bestialisch ermordet. Um die Dorfbewohner zu beruhigen, schiebt der Gemeinderat (Christian Tramitz, Sepp Schauer, Heio von Stetten, Max Schmidt, Christian Swoboda und Joachim Zons) die Tat einem tollwü􀆟gen Wolf zu. Nachdem die Gerüchte lauter werden, der Mörder müsse ein Mensch oder gar ein Werwolf sein, wird Joseph Köhler (Markus Brandl), der als Einsiedler verschrien ist und mit seiner Tochter Mitzi (Sophie Röhrmoser) alleine am Waldrand lebt, als Täter verhaftet. Da er sich weigert, die Taten zu gestehen, schlägt die Stimmung immer mehr um, bis die Männer auch vor Gewalt nicht mehr zurückschrecken. Die Frauen des Dorfes (u. a. Christine Neubauer, Eva Mähl, Christine Zierl) unternehmen einen letzten verzweifelten Versuch, gegen den Wahn, der die eigentlich vernünftigen Dorfbewohner erfasst hat, vorzugehen.

Die herausragende Besetzung, unter anderem mit Markus Brandl, Christian Tramitz, Christine Neubauer, Sepp Schauer, Heio von Stetten, Max Schmidt, Konstantin Wecker, Annika Preil, Ferdinand Dörfler und Corinna Binzer, garantiert ein hochklassiges und intensives Kinoerlebnis, das zum Nachdenken anregt.

Die Weltpremiere für diesen Film war bereits am 13. März in Passau, der offizielle Kinostart ist der 4. April 2024.

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Die britische Regisseurin Sam Taylor-Johnson erzählt respektvoll und direkt von einer Musikerin mit einem einmaligen Talent und einer außergewöhnlichen Ausstrahlung. In der Hauptrolle überzeugt Marisa Abela (”Industry“), die im Film auch selbst singt.