turmtheater

Gift. Eine Ehegeschichte

Eine Eigenproduktion des Turmtheater- Premiere ist am 26. April

Dieser berührende Schlagabtausch zweier tief verletzter Seelen verharrt nicht in Bitterkeit und Schmerz. Lot Vekemans zeigt, wie zwei Menschen Enttäuschung, Vorwürfe, Hader überwinden, wie sie lernen, das Schicksal zu akzeptieren. Beide wissen, dass sie am Ende neu beginnen müssen. Jeder auf seine Art.

Lot Vekemans gilt gegenwärtig als renommierteste niederländische Dramatikerin. Sie erhielt einige Literaturpreise, und ihre Stücke werden weltweit gespielt. Mit „Gift. Eine Ehegeschichte“ hat sie ein spannungsvolles und anrührendes Zwei-Personen-Stück über Trauer und Verlust, Erinnerung, Liebe und die Suche nach dem persönlichen Glück geschrieben.

Er und Sie treffen sich in einer Friedhofshalle. Neun Jahre haben sie sich nicht gesehen, nun aber ist Gift in den Boden gelangt, weshalb das Grab, das die beiden noch verbindet, umgebettet werden muss. Ein Dialog entspinnt sich, schwankend zwischen dem Versuch, den anderen nachzuvollziehen, und dem zornig aufgesparten Wunsch, abzurechnen. Das Gespräch nimmt harte und zärtliche Wendungen, sie trauern, spenden sich Trost, gehen aufeinander los und halten sich aneinander fest auf ihrer Suche nach einer Möglichkeit, weiter zu machen, nachdem ihr altes Leben an einer Katastrophe zerborsten ist.

Dieses Stück wird als Eigenproduktion am Regensburger Turmtheater präsentiert mit Bettina Schönenberg und Tobias Ostermeier in der Regie von Markus Bartl  – die Premiere ist am 26. April.

Info & Tickets: https://regensburgerturmtheater.de/gift-eine-ehegeschichte/