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Beyond The Black

Beyond The Black

Hier wird wieder mehr Augenmerk auf härteres Songmaterial gelegt!

Wenn eine Band ein neues Album veröffentlicht, das den Bandnamen trägt, dann stellt das meist eine Zäsur in der Geschichte dar. So auch hier mit dem nunmehr fünften Longplayer von Beyond The Black, das jetzt auf Nuclear Blast erschienen ist. Im Gegensatz zum Vorgänger „Horizons“, welcher mir gut gefiel, aber doch etwas arg elektronisch im Fahrwasser von Bands wie Amaranthe, Battle Beast oder Metalite schipperte, wird hier aber wieder mehr Augenmerk auf härteres Songmaterial gelegt. Schon das Einstiegsdoppel „Is there anybody out there?“ und „Reincarnation“ (mit männlichen Grunts und Anastacia-Anleihen im Refrain, erinnert mich an „Sick and tired“) kommt schön hart aus den Boxen. Auffällig auch, dass die beiden Gitarristen sich verstärkt an Gitarrensoli trauen, die dann auch gut gespielt sind. Der elektronische Anteil ist sehr reduziert worden, nur hie und da gibt es mal Streicher wie bei „Winter is coming“.  Dazwischen rockt es immer ordentlich mit Augenmerk auf Gitarren und den wirklich tollen Gesang von Jennifer Haben wie bei „Into the Light“. Auch die Balladen, zwei an der Zahl („Wide awake“ und „I remember dying“), sind weit entfernt von Schmalz. Wer also Epica, After Forever, Within Temptation oder auch Nightwish (minus den Operngesängen) zu seinen Favoriten zählt, liegt hier goldrichtig. Von meiner Warte aus gibt es diesmal sechs Punkte für das leider mit knapp 42 Minuten recht kurze Album. Fans greifen hier dann zur DigiBook Version mit drei Bonustracks in Form von alternativen Fassungen dreier Albumtracks. (Nuclear Blast) HJH

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******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal