altemaelze

Imperial Dawn

Rexoria

Wer seine täglich Dosis Düdeldüdü-Pop/Rock/Metal braucht findet hier genau das Richtige:

Schon ihr drittes Album veröffentlicht die schwedische Band Rexoria und ging bis heute spurlos an mir vorbei. Wer seine täglich Dosis Düdeldüdü-Pop/Rock/Metal braucht und von Bands wie Amaranthe, Metalite, Beyond the Black oder in Maßen Battle Beast nicht genug hat findet hier genau das Richtige: Ultra eingängige Refrains, Frauengesang ohne Schmutz, dafür mit viel Schmelz in der Stimme, Musiker, die ihr Handwerk verstehen, Double Bass Drums, um etwas Härte vorzutäuschen und zum Glück kein Keyboard/Synthgefiep Overkill wie bei anderen Bands des Genres. Erstaunlicherweise gibt es hier mal keinen männlichen Grunzpart oder Gesang, dafür kurze Gitarrensoli nach denen du dein zwei Minuten Ei kochen kannst.  Denn die beginnen fast durchgehend bei zwei Minuten (der im Schnitt eh nur drei Minuten langen Songs). Auch eine Kunst.  Die Produktion ist richtig gut, die Musik an sich eher nicht so. Geht ins Ohr rein und auch schnell wieder raus. Einzig „Rage and Madness“ (Battle Beast Richtung) blieb bei mir hängen, da der wenigstens einmal in den Überholgang schaltet und schöne hart aus den Boxen kommt. Eine Ballade gibt es nicht, da das Album eh schon poppig genug ist und sich der Rest fast komplett gleich anhört. Fazit: Ein Album, das ich nicht haben muss, und auch sicher nicht ein zweites Mal auflegen werde. Da ist mir die noch immer aktuelle Beyond the Black CD ja noch lieber im Player. Dreieinhalb Punkte schauen dennoch raus. Wer sich noch immer für diese Scheibe interessiert checkt das offizielle Video zur ersten Single „Set me on Fire“ bei YouTube. (Black Lodge) HJH

***/*

******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal