altemaelze

Das Grell in meinem Kopf

Malva

Eine echte Entdeckung, sehr empfehlenswert!

Die zwanzigjährige Fotografin, Lyrikerin, Sängerin und Pop-Stipendiatin MALVA stammt aus München und präsentiert mit ihrem Debütalbum „Das Grell in meinem Kopf“ das Ergebnis eines zwei Jahre dauernden Aufnahmeprozesses gemeinsam mit Quirin Ebnet, der alle dreizehn Tracks auch mischte. Inspiriert von PATTI SMITH kam MALVA über die Singer/Songwriterin DODIE aus England zum Pop, lernte Quirin 2018 bei einem JESPER MUNK-Auftritt kennen, zwei Jahre später wurden erste Songs aufgenommen – gut Ding will Weile haben, das „Warten“ hat sich gelohnt. Alles andere als grell, eher verhalten, aber deep, sehr deep werden die auf Englisch und Deutsch gesungenen Songs vorgestellt. Etwas Indie-Rock, etwas (sophisticated) Pop, etwa Chanson (und ein klein wenig Balladen-Jazz), viel, viel Abwechslung, schöne, nachdenkliche Texte mit einem Schuß Traurigkeit… und eine Stimme, die der Rezensent nicht einzuordnen weiß – glasklar, deutlich, schön. Wenn STEROLAB in die Dreampop-Ecke gegangen wären, so hätte es eventuell klingen können, oder auch nicht… Eine echte Entdeckung, sehr empfehlenswert (Trikont) TheRealPal

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