altemaelze

Nazomi

Seething Akira

Diese Mischung pluckert und fiept in allen Ecken und Enden

Seething Akira aus England veröffentlichten kürzlich ihr drittes Album „Nazomi“ und waren bis heute als Band spurlos an mir vorbeigegangen. Nach Einfuhr der fett produzierten CD in den Player weiß ich auch warum. Eine Mischung aus Electric Callboy, härteren Bring me the Horizon, Crazy Town,  Limp Bizkit, Linkin Park, The Prodigy, Scooter, Marusha oder DJ Sven Väth  ist so gar nicht meins. Es pluckert und fiept in allen Ecken und Enden – das plus Rapeinlagen gehen dann auch mir zu weit, wie im grässlichen „Metaphors“ oder „Interal Agonist“, das wie ein flotter „normaler“ Metalcore Song anfängt und ab der Mitte zu einem Technoinstrumental mutiert, der auch auf einem Rave gespielt werden könnte. Auf der Habenseite steht der der ansonsten gute Gesang der beiden Sänger, das generelle Handwerk der Musiker und das eine oder andere schöne Gitarrensolo so wie im besten Song auf dem Album „Lost at the Sea“.  In Summe gibt es dann leider nur dreieinhalb Sterne. Die von der Band avisierte Zielgruppe wird es richtig gut finden und addiert hier noch einiges drauf. Ich höre mir dann lieber Billy Talent oder Papa Roach an. Alle anderen checken vorher mal lieber den YouTube Channel der Plattenfirma Fixt, wo es diverse Songs aus dem Album zu sehen/hören gibt. (FiXT) HJH

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