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Charly Klauser

Eine bockstarke CD mit flotten Pop-Nummern!

Das Multitalent Charly Klauser, sie singt nicht nur klasse, sondern hat das komplette Album im Alleingang geschrieben und produziert, sowie alle Instrumente selbst eingespielt. Damit veröffentlicht ihr Soloalbum, das nach dem Durchhören nach „mehr“ verlangt. Wer ein Herz hat für flotte poppige Nummern (plus tolle Texte) in der Schnittmenge von Juli („Wenn wir wüssten“, „Alles macht Sinn“), Silbermond („Zuhause“) oder auch Alexa Feser („Mehr“), kein Problem mit Balladen hat („Was in aller Welt“ gegen Ende dann leicht rockig, „Anderer Tag“ sehr reduziert nur Gesang, Gitarre, etwas Drums), Singer/Songwriter-Einflüssen mit kleinem Instrumentenbesteck nicht abgeneigt ist („Tür auf, Tür zu“) oder gerne mal abrockt („Ich muss gar nichts“ könnte auch von der Band Kopfecho stammen) – der liegt hier goldrichtig! Gesanglich kommen neben den Sängerinnen der erwähnte Bands dann noch etwas Rauhheit von Alannah Myles dazu („100 Jahre“) oder eine Sarah Connor mit Chorgesang („Im Überall“). Wahrlich eine formidable Mischung. Dass ihre Stimme dann auch live das halten kann was die Studioaufnahme versprich,t beweist sie im Live-Bonus-Track „Im Überall“ mit Orchester und auch in den beiden Akustikversionen. Nicht umsonst wurde sie in der Vergangenheit von so unterschiedlichen Künstlern und Bands wie Peter Maffay, Sasha, Tim Bendzko oder auch den Metallern von Rage gebucht. Eine bockstarke CD die von mir sechseinhalb Sterne und eine absolute Kaufempfehlung bekommt. Hoffentlich hört man von ihr noch viel mehr, da sie aus dem Popeinheinheitsbrei richtig herausragt. Wen die Kritik dann noch immer nicht überzeugt hat lauscht einfach mal den Songs, die es bei YouTube im offiziellen Channel zu hören gibt. (Kontor) HJH

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