altemaelze

Radiance

Dead Daisies

The Dead Daisies sind ohne Zweifel auf dem Weg zur Arena-Band!

The Dead Daisies mit Glenn Hughes, die Zweite. Und wieder ist es ein rundum gelungenes Album geworden, wenn auch mit kleinen Abstrichen. Die Songs werden meist dominiert von harten und schweren Riffs (etwa der Opener „Face the fear“). Reminiszenzen an Led Zeppelin in Riffing und Drumming („Hypnotize yourself“ und „Curageous“) und Black Sabbath in „Cascade“ lassen Freude aufkommen. Glenn Hughes brilliert als Sänger ein ums andere Mal und die Band reduziert auch mal die Geschwindigkeit, wie etwa im Titeltrack. Lange Soli werden nicht geboten, die Songs kommen schnell auf den Punkt und überflüssiger Ballast wird erst gar nicht angehäuft, so ist bei „Shine on“ in 3:01 Minuten alles gesagt bzw. gespielt und der Song sitzt perfekt. Immer wieder hört man Hooks, die ins Ohr gehen und dort auch bleiben. Leider fehlen auf die gesamte Laufzeit der CD gesehen aber die absoluten Höhepunkte, sodass die Songs gegen Ende etwas austauschbar wirken. Aber das ist Jammern auf sehr hohem Niveau. The Dead Daisies sind ohne Zweifel auf dem Weg zur Arena-Band. Kein Wunder bei dieser hochklassigen Besetzung. Aber mir persönlich fehlt die kleine Brise Wahnsinn, die frühere Besetzungen so unverkennbar und frisch hat klingen lassen. (The Dead Daisies Pty Ltd./SPV) acb

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