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Hong Faux

Hong Faux

Eine Art „best of“-Album – zwölf Tracks sind auf dem Longplayer enthalten – Raritäten sowie frisch remasterte und überarbeitete Versionen ihrer stärksten Songs!

Die sympathischen Schweden melden sich mit einer Art „best of“-Album zurück, bevor sie ihr brandneues Album in den Ring werfen werden. Zwischen 2011 und 2015 haben die vier Schweden zwei gute Alben veröffentlicht, danach war jetzt sieben Jahre lang Funkstille. Das ist jetzt praktisch ein willkommenes Wiederhören oder eine gelungene Neueinführung, ganz wie man’s betrachten will. Zwölf Tracks sind auf dem Longplayer enthalten – Raritäten sowie frisch remasterte und überarbeitete Versionen ihrer stärksten Songs. Dazu zählt „Feign Death to Stay Alive“ in einer neuen remasterten Version mit Schwedens Superstar Titiyo an den Vocals, ein Song, der 2013 in Hit für die Band war. Wer noch einen Anspiel-Tipp braucht: Mit „Drop The Reins“ knüft die Band in einer (w)irren Mischung aus Blind Melon (musikalisch) und Miles Davis-Referenzen (lyrisch) nahezu nahtlos an das hohe Qualitätsniveau der Band vor der Pause an. Diese Band mixt Stoner mit Sludge und Fuzz mit Grunge zu einem schubkräftigen Sound. Diese Mischung aus Garagen-Rock und pop-affinen Melodien hat nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Wer Musik im Stil von Soundgarden, Kyuss und Foo Fighters mag, kann hier nichts falsch machen. Das weckt Erwartungen an den nächsten neuen Longplayer. (Golden Robot Records) P.Ro

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******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal