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96. Jahresschau Kunst- und Gewerbeverein Regensburg

Eröffnung am 16. September um 19 Uhr in den Räumen in der Ludwigstraße 6

Die Ausstellung läuft bis 16. Oktober und ist von Dienstag bis Sonntag von 12 bis 18 geöffnet. Am Regensburger Galerienabend, Samstag, 24. September 2022, ist die Ausstellung bis 23 Uhr geöffnet.

Alle Jahre wieder, alle Jahre neu und mit Spannung erwartet: Die Jahresschau des Kunst- und Gewerbevereins Regensburg mit Arbeiten von oberpfälzer und niederbayerischer Künstlerinnen und Künstler markiert traditionellerweise den Auftakt in den Kunstherbst. Die 96. Jahresschau wird am Freitag, 16. September um 19 Uhr eröffnet. Es sprechen Dr. Georg Haber, 1. Vorsitzender und Tony Kobler, Vorsitzender des Kunst- und Ausstellungsausschusses. Ein weiteres Highlight des Abends ist die Verleihung des Kunstpreises für die interessanteste Arbeit der Ausstellung eines Künstlers / einer Künstlerin unter 40 Jahren. Der Preis wird 2022 an die Künstlerin Johanna Kaljanac für ihr Werk „untitled“ (2021) vergeben. Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert. Die Ausstellung läuft bis 16. Oktober und ist von Dienstag bis Sonntag von 12 bis 18 geöffnet. Am Regensburger Galerienabend, Samstag, 24. September 2022, ist die Ausstellung bis 23 Uhr geöffnet.

Ein breites Spektrum an künstlerischen Positionen erwartet die Besucher: Malerei, Grafik, Bildhauerei, Objektkunst und Fotografie. Aus den 394 Werken, die von 172 Künstlern und Künstlerinnen eingereicht wurden wählte die Jury 149 Arbeiten aus. Ein Alleinstellungsmerkmal der Jahresschau des Kunst- und Gewerbevereins Regensburg ist der externe Blick auf die Fülle des aktuellen Kunstschaffens in der Region. Die diesjährige Jury setzte sich zusammen aus Dr. Melitta Kliege, Ludwigs-Maximilian-Universität München, Wilko Austermann, freier Kurator aus Düsseldorf und Dr. Verena Hein, Sammlungsleiterin für Malerei und Skulptur am Kunstforum Ostdeutsche Galerie. „Bei der Einrichtung der Ausstellung war es sehr spannend zu erkennen, dass Naturthemen immer wieder auftauchen, sei es im Sujet oder in der Verwendung von naturnahen, zerbrechlich wirkenden Materialien. Nachhaltigkeit und Vergänglichkeit sind nicht nur aktuell im Kunstdiskurs, sondern haben uns auch in diesen Kunstwerken berührt,“ so das Resümee der Jury.

Für die Vergabe des Kunstpreises U40 wurde die Jury mit Carolin Binder, Kulturamt Stadt Regensburg, Monsignore Dr. Werner Schrüfer, Künstlerseelsorger der Diözese Regensburg, Wilma Rapf-Karikari und Tony Kobler, beide für den Kunst- und Gewerbeverein Regensburg erweitert. Am Ende hat Johanna Kaljanac mit ihrer raumgreifenden Arbeit die Jury auf verschiedenen Ebenen überzeugt. Zum einen ist es die durchdachte Materialästhetik und die damit einhergehende Aussage, die herausragend für die Jury war. Denn zunächst weckt die Arbeit Assoziationen zu einem Kokon oder Waben – tritt man jedoch näher an die Installation heran, entsteht ein Bruch und eine gezielt hervorgerufene Irritation. Es offenbaren sich die artifiziellen Materialien, aus denen das Objekt gestaltet wurde. Metall und weggeworfenes Plastik – vom Menschen und künstlich erzeugte Werkstoffe. Kaljanac hat im wahrsten Sinne des Wortes einen „Erfahrungsraum“ geschaffen – einen winzigen begehbaren Raum, der Innen und Außen vereint.

Die Volkshochschule bietet am 25. September und 9. Oktober jeweils um 14 Uhr Führungen an. Anmeldung und Information: 0941 – 5072433. Weitere Gruppenführungen für z.B. Schulklassen bietet der Kunst- und Gewerbeverein gerne auf Anfrage an: 0941 – 58160.

Fotokredit: Veranstalter