altemaelze

No Choice

Juakali

Ein spannendes Album, das man nicht unterschätzen sollte und das immer wieder neue Überraschungen bereit hält.

Sie spielen seit 2017 als Trio zusammen – Gitarre, Bass & Drums sind das musikalische Fundament der drei Berliner. Mehr brauchts auch nicht für ihren kraftvollen, dreckigen Alternative-Garage-Punkrock-Mix. Für Stoner zu schnell, für Grunge zu wenig Seattle Sound, aber durchaus zeitgemäßer Alternativerock mit viel 90er Gitarrensound, der Genregrenzen mit Blick in den Rückspiegel gerne in Frage stellt. Prägend ist die Stimme des Bassisten Andy Wand, der auch für die Vocals zuständig ist – sie gibt Juakali eine eigene Note: kratzig und oft am Limit. Die zehn Tracks ihres Debuts überzeugen mit harter, ungestüm nach vorn walzender Dynamik, tönen geradeaus, direkt und mit High Power, aber überraschen auch mit Songs wie „Overload“, die das Aggressionspotential etwas runterschrauben und versöhnlich und für ihre Verhältnisse fast schon poppig sind.“No Choice“ ist ein spannendes Album, das man nicht unterschätzen sollte und das immer wieder neue Überraschungen bereit hält. (Time Zone) P.Ro

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