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5. Metal United Festival

Kritik zum Festival vom 4. - 6. August auf dem „Airport“-Gelände, Obertraubling

Ein wirklich schönes, familiäres und überschaubares Festival, dem mindestens fünf weitere Ausgaben zu wünschen sind!

Die „Jubiläumsausgabe“ des Metal United musste pandemiebedingt zwei Jahre verschoben werden (als kleines Trostpflaster gab’s letztes Jahr eine abgespeckte Light-Version), aber das Warten hatte sich mehr als gelohnt. Zum fünften Mal bot das Team um Freddy (Piratenhöhle Regensburg) ein volles Programm nebst mustergültiger Organisation, alte Bekannte wurden wiedergetroffen, neue Leute kennengelernt – es war ein Fest!

Leider fielen krankheitsbedingt ATLANTEAN KODEX und SASQUATCH aus, wodurch die Gesamtauswahl etwas weniger „extrem“ ausfiel, was aber der großartigen Stimmung keinen Abbruch tat. Schon am Donnerstag gab’s eine Warm-Up Party, bei der die Coverband BONECLIXX neben Altbekanntem auch Nicht-Metallisches wie NEIL YOUNG’s „Keep On Rockin‘ In A Free World“ zum Besten gab. An den kommenden zwei Tagen war dann wirklich für jeden Geschmack das Richtige dabei: Von Metalcore in allen Varianten (BURDEN OF LIFE, BLOODLINE) über Thrash (GUMOMANIACS, MORTAL INFINITY, CONTRADICTION) und Folk-Einflüssen (TRIDDANA, VERA LUX), bis hin zu Black Metal (GROZA), klassischem Hard Rock (MASS) und extremen Tönen (VIRUS 41, COMMANDER).

Die zahlreichen Besucher feierten Line-Up, Biergarten, Weißwurstfrühstück am Samstag mit musikalischer Untermalung von 2ND UNIT und Aftershow-Party von Anfang bis Ende gebührend ab, und auch die Wettergötter spielten mit, wenn auch einigen bei der Bullenhitze am Freitag ein kräftiger Regenguß willkommen gewesen wäre. Ein wirklich schönes, familiäres und überschaubares Festival, dem mindestens fünf weitere Ausgaben zu wünschen sind! (TheRealPal)