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Modern Fireworks

Bandfeature August 2022

2000s Pop meet Folk – Daniel Stach besticht mit vertrauter Stimme und lässigem Akustiksound.

Die Alben von Dashboard Confessional, Good Charlotte und Blink-182 im Regal, das Herz auf der Zunge und die Akustikgitarre im Gepäck: Nachdem Singer-Songwriter Daniel Stach – aka MODERN FIREWORKS – als klassisches 90s-Kid mit den Helden der 2000er-Pop-Punk-Generation großgeworden ist und bis Mitte seiner 20er die Bühnen Deutschlands in verschiedenen Bands, wie z.B. Aliens Ate My Mum, bespielt hat, startet er nun als Solokünstler durch. Das ging allerdings zuerst unter einem anderen Namen los – „tell the trees“. Doch den hat er jetzt an den Nagel gehängt und startet mit „Modern Fireworks“ neu durch. Musikalisch hat sich durch den Namenstausch aber nichts geändert, irgendwo zwischen Folk, Punk und Pop lässt sich sein Musikmix weiterhin am ehesten umschreiben. Mal laut und energiegeladen, mal ganz leise und zerbrechlich, die Texte dabei jedoch immer ehrlich und authentisch. Daniel sagt dazu selbst in einem Interview: „Man hört trotz des eher softeren Grundsounds allerdings deutlich meine Wurzeln im Pop-Punk, Emo und Alternative-Rock. Mit dieser Musik bin ich aufgewaschen und finde demensprechend immer noch viel Inspiration in dieser Szene bzw. diesem Genre.“ Auf die Frage, welche Bands bzw. Musiker ihn beeinflusst haben, sagt er: „Meine Inspiration kommt aus sehr unterschiedlichen Genres, größtenteils aber aus dem Bereich Pop-Punk/Alternative/Emo (z.B.Tom DeLonge von Blink 182/Angels and Airwaves, Mayday Parade, Yellowcard, Paramore oder Taking Back Sunday) und Singer-Songwriter/Folk (z.B. Rob Lynch, Passenger, The Lumineers). Es gibt so viele unglaublich gute Musiker und Bands die ich wahnsinnig gerne höre, dass ich hier gar nicht alle nennen kann.“

Bei seinen bereits über 60 Konzerten begeisterte er auf der Bühne mit Herzlichkeit, Wärme und Bodenständigkeit. Genau das hat Daniel u.a. auch bereits bei drei Supportshows mit Tim Vantol bewiesen. Je nach Location und Art der Veranstaltung steht er manchmal auch im Duo mit seinem Kumpel Manuel Meier (von der Band Ohrange) auf der Bühne, der ihn dann mit der E-Gitarre begleitet. Dazu Daniel: „Es gibt definitiv einen Unterschied, ob man ganz alleine auf der Bühne steht oder noch jemanden an seiner Seite hat – ganz klar. Das schwierigste ist allerdings in beiden Fällen immer das Publikum in seinen Bann zu ziehen und eine Verbindung zu den Menschen vor der Bühne aufzubauen. Als Solokünstler sind hier natürlich alle Augen auf einen selbst gerichtet, man kann sich nicht hinter irgendjemanden verstecken und der „Unauffällige“ in der Band. Diese Aufgabe kann manchmal sehr schwer sein, ich sehe das allerdings bei jeder Show aufs neue als Challenge, was mich eher motiviert und mir Energie gibt als mich auszubremsen.“

Mit Veröffentlichung seiner Debüt-EP „Closure“ Ende 2020, welche innerhalb kürzester Zeit bereits über 5.000 Streams auf Spotify erreicht hat, hat Modern Fireworks bereits deutlich klargemacht, dass das erst der Beginn seiner Reise ist. Seine musikalischen Wurzeln liegen dabei klar im Sound der 2000er-Pop-Punk-Szene seiner Jugend und das hört man auch. Wer die verzerrten Gitarren seiner Lieblings-Alternative-Bands für einen Moment mal gegen etwas leisere aber dennoch vertraute Töne tauschen möchte, ist hier genau richtig. Statt während der Corona-Pandemie untätig zu sein, hat er zu Jahresbeginn eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne gestartet, damit ist die Produktion seiner zweiten Platte finanziert, an der er bereits bastelt, und die Ende des Jahres erscheinen soll. Und auch „live on stage“ ist er wieder zu hören, demnächst bei der 2022er Ausgabe von „Sommerflimmern“ am 2. September im Thon-Dittmer-Palais.

Mehr Infos unter https://www.modernfireworks.com/

 

 

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