altemaelze

Freedom

Journey

Nach elf Jahren Wartezeit – endlich ein neues Journey-Opus!

Elf Jahre mussten die Fans auf ein neues Album von Journey warten. Die Band hat in ihrer über 40jährigen Karriere ca. 80 Millionen Tonträger verkauft und 25 Gold- und Platin-Auszeichnungen zu vermelden. Seit 2007 unterstützt Arnel Pineda die Band am Gesang und musste damit in die riesig großen Fußstapfen von Steve Perry treten. Dies gelingt Pineda mühelos, was er auf unzähligen Live Performances mit Eindruck beweisen konnte. Und das tut er auch auf dem neuen Longplayer. Los geht es mit dem Opener “Together we run”, ein wunderbarer Song in gewohnter Journey-Manier. “Don´t give up on us” besticht mit einem großartigen Chorus, am Anfang und auch im Gitarrensolo sowie im Drum-Part könnte man diesen Song fast mit “Seperate ways” verwechseln. Danach kommt “Still believe in love”, balladesk und genial gesungen, gefolgt von “You got the best of me”, der ersten Single-Auskopplung von “Freedom”. “Live to love again” ist eine Ballade mit epischem Refrain, Gitarren und Geige. “The way we used to be” schiebt gut – was vor allem dem Keyboard Teppich und der großartigen Gitarre geschuldet ist, ganz klar mein Anspieltipp für das Album. “Come away with me” geht richtig ab und entfernt sich auch mal vom klassischen Mainstream. Leider holt mich “Afterglow” mit seinem Midtempo, obwohl atmosphärisch und musikalisch genial, schnell wieder von meinem “Hoch” runter. “Let it rain” und “Hold on” und vor allem “All day all night” rocken dann wieder ordentlich ab. “Don´t go”, “United we stand” und “Life rolls on” erinnern ganz stark an die “alten” Journey Songs. “Beautiful as you are”, wieder ein ruhiger Song, schließt das Album ab. Das Warten hat sich auf jeden Fall gelohnt. 15 epische Songs – hervorragend arrangiert, musikalisch perfekt – und ein Sänger, der manchmal schon fast unheimlich genau wie Steve Perry klingt. Journey sind nicht einen Millimeter von ihrem Kurs abgewichen, aber das müssen sie auch nicht. Sie klingen einfach nur wie immer – genial. Dieses Album ist sehr abwechslungsreich, ich persönlich würde mir mehr Songs wie “The way we used to be” wünschen, aber das ist natürlich reine Geschmackssache. Der eingefleischte Journey Fan wird das Album lieben. (Frontiers) FuD

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******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

 

 

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