altemaelze

Love the Stranger

Friendship

Das reicht einfach nicht aus um den Hörer zu fesseln!

Gitarrist Peter Gill, Schlagzeuger Michael Cormier-O’Leary, Bassist Jon Samuels und Sänger Dan Wriggins aus Philadelphia sind FRIENDSHIP und veröffentlichen mit „Love the Stranger“ Ende Juli ihr Debut-Album. Das Album enthält 17 Songs die allesamt dem Folk-Genre gewidmet sind. Gleich der Opener „St. Bonavarte“ zeigt auf, dass die Reise stark in Richtung Bob Dylan geht. Das Problem ist, dass die Qualität nicht annähernd an den großen Bob Dylan rankommt.  Die Songs plätschern dahin, umrahmt von schlecht gespielter Slide und Akustik Gitarre und wirklich langweiligen Stimmen ohne jegliche Aussagekraft. Das Album sollte klingen wie Emmy Lou Harris´ and the Hot Band in den 70ern. Das ist hier nicht gelungen. Nicht ein einziges Lied schafft es auch nur annähernd mich mitzunehmen. Alle Titel klingen erzwungen minimalistisch und können auch handwerklich musikalisch nicht überzeugen. Ab Track #10 – „Ramekin“ – kann man erkennen, dass sich das Liedgut zum Besserem entwickelt. Es liegt mir fern das Werk einer Band zu verunglimpfen, doch leider kann ich dieses Debut nur in die Kategorie „Lieder die die Welt nicht braucht“ stecken. Die Songs sind einfach nur langweilig, die Gitarren teilweise Anfängerniveau und der Gesang nicht wirklich gut. Das reicht einfach nicht aus um den Hörer zu fesseln. (Merge Records) FuD

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******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal