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Heischneida II

Heischneida

Bayrischer Mundart Rock, der mit Genre übergreifenden Songs überzeugt.

Seit 2015 spielen sich Heischneida aus dem Chiemgau bereits durch Bayern, zwei Jahre später legten sie ihr selbstbetiteltes erstes Album vor. Jetzt folgt nach fünfjähriger Recording-Pause mit „Heischneida II“ der zweite Longplayer. In der Zwischenzeit haben sich die Herren Wenzel Karger (Gesang), Chris Maier (Gitarre, Akkordeon, Gesang), Simon Pfab (Trompete, Flügelhorn), Valentin Thannbichler (Gitarre, Gesang), Julian Wittek (Bass) und Tobias Geschka (Schlagzeug) mit unzähligen Konzerten zu verschiedensten Anlässen einen Ruf als exzellente Liveband erspielt, die jedes noch so heterogene Publikum durch ihr facettenreiches Auftreten immer wieder begeistert, oftmals erstaunt zurücklässt und eine immer weiter wachsende Fangemeinde gesammelt hat. Dabei reicht die Liste ihrer Konzerte von den kleinen Dorfboazn im Chiemgau bis hin zu den Hauptbühnen der großen oberbayerischen Festivals wie Chiemsee Summer oder Brasswiesn. Diese Live-Erfahrungen sind in die Aufnahmen für die 15 neuen Stücke eingeflossen. Mit treibenden Trompeten, einem High-Energy-E-Gitarrenbrett zum Ghettoblaster-Beat und den Worten „Heid, heid, heid san de Heischneida do ….“ blasen uns die sechs Chiemgauer im wahrsten Sinne des Wortes die Ohren mit ihrem neuen Album frei. Textlich holen Heischneida sämtliche Feier – und Partybedürftigen (also eigentlich uns alle, nach der langen Zeit) ab. Sie bringen mit der ersten Single Auskopplung „HSD^2“ eine direkte und unverblümte Ansage „do samma wieder, auf gehts, pack´mas… lossts uns singa und danzn …“. Und es tut einfach so gut, wenn der Körper ab der ersten Note mitwippen will. Ein musikalischer Crossover. Genres mischen sich laut, wild und die Musik bleibt unberechenbar. Mal tiefgründig, mal schon fast derb und laut. Aber immer echt. Freiheit bzw. die Unabhängigkeit dient als Leitmotiv, die sich durch die 15 Songs des neuen Albums zieht und nimmt uns mit auf eine Sinnesreise. Die manchmal persiflierend anmutend, aber absolut ernst gemeinte Ablehnung des SUV-Fahrer, der sich an ein monströses Gefährt bindet, oder die Heroisierung des Sandlers, welcher sich von der Gesellschaft losgelöst hat, unterstreichen dies. Natürlich bleibt sich die Band treu und liefert auch Nummern, die einen sofort zum Mitsingen und tanzen animieren! Diese fünf Jahre zwischen den beiden Alben wurden von Heischneida formidabel genutzt! Entstanden ist spannender bayrischer Mundart Rock, der mit Genre übergreifenden Songs überzeugt. (Donnerwetter Musik/CARGO) P.Ro

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******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

 

 

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