altemaelze

Crackdown

GA-20

Von diesem dynamischen Throwback-Blues-Trio werden wir sicher auch bei uns jenseits des Atlantiks bald mehr hören.

Gitarrist Matt Stubbs, Gitarrist/Sänger Pat Faherty und Schlagzeuger Tim Carman sind GA-20 und spielen seit 2018 zusammen ihre Mischung aus traditionellem Blues, Country und Rock ’n‘ Roll. Für Experten stehen sie an der Spitze eines neues Revival des traditionellen Blues. „We make records that we would want to listen to,” meint Matt Stubbs dazu, der seit 14 Jahren Mitglied der Tourneeband des legendären Bluesmeisters Charlie Musselwhite ist und unter anderem auch mit James Cotton und John Hammond gespielt hat. „It’s our take on the song-based traditional electric blues we love. Since we started the band we’ve focused on the story, the melody, and on creating a mood. Playing live as much as we do, we’re finding more and more that people are discovering how cool it all is. Traditional country, soul and funk music have all had these massive recent revivals, but traditional blues so far has not.” Seit ihrer Gründung haben sich GA-20 für ihren Old-School-Sound von der Musik inspirieren lassen, die sie von Künstlern wie OTIS RUSH, J.B. Lenoir, HOWLIN‘ WOLF, JUNIOR WELLS, HOUND DOG TAYLOR, LLOYD PRICE, JOHNNY „GUITAR“ WATSON und so vielen anderen lieben. GA-20 spielen mit einer gefühlten Unbekümmertheit, die jedem Song eine zeitlose Unmittelbarkeit verleiht, und einem Sound, der sich ständig weiterentwickelt.

Auf „Crackdown“, dem dritten Album von GA-20, kreiert die Band einen ungeschminkten, maroden Blues, der gleichzeitig traditionell und erfrischend modern ist. In Anknüpfung an ihre früheren Veröffentlichungen („Lonely Soul“ von 2019 und „Try It…You Might Like It! GA-20 Does Hound Dog Taylor“ von 2021) finden GA-20 Inspiration an den Rändern des Genres, wo der frühe elektrische Blues erstmals mit Country und Rock’n’Roll zusammenkam. Zu den neun Originalsongs des Albums gehören das treibende, von Louisiana inspirierte „Dry Run“, das dreckige und schlichte „Easy On The Eyes“ und das melodische, von Garage inspirierte „Fairweather Friend“. Mit straffen, treibenden Darbietungen und einer Kürze und Punk-Energie, die an die Ramones erinnert, ist „Crackdown“ rüpelhaft und lustig, gefüllt mit sofort einprägsamen und gut ausgearbeiteten Songs. „Crackdown“ wurde live in den berühmten Q Division Studios in Somerville, Massachusetts, aufgenommen und, wie die vorherigen Veröffentlichungen von GA-20, von Stubbs produziert. „We set up the drums and amps all in one room, using a limited number of microphones and employing some vintage recording techniques,” erklärt Stubbs. „We brought in a lot of old amps and guitars and had fun exploring different amp/guitar combinations, and took a good amount of time dialing in the drum and guitar sounds before getting down to work.”

In einer Kritik war zu lesen, diese Band spiele „rough and tumble, relentless blues“ mit „tough, insistent vocals“ und „maximum intensity rocking“ und das britische Magazin MOJO schreibt, GA-20 mache „a joyful noise“. Das trifft auch voll auf den neuen Longplayer dieses Trios zu, der Anfang September veröffentlicht wird. Von diesem dynamischen Throwback-Blues-Trio werden wir sicher auch bei uns jenseits des Atlantiks bald mehr hören. (Karma Chief/Colemine) P.Ro

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