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Heinz Rudolf Kunze & Verstärkung

Kritik zum Konzert am 24. Juni in Nürnberg im Serenadenhof

Anlässlich seines 40jährigen Bühnenjubiläums drehte HRK noch einmal richtig auf!

Zwei Jahre nach dem ursprünglich geplanten Termin wurde am 24. Juni endlich das Heinz Rudolf Kunze Konzert im Serenadenhof in Nürnberg nachgeholt, das ursprünglich im Mai 2020 geplant war. Dank eines Spezialtickets durften wir schon früher rein und auch einen Teil des Soundchecks genießen. Sehr interessant sowas mal zu erleben. Leider waren Autogrammwünsche und Einzelfotos aktuell nicht möglich. Um kurz vor Halbacht begann dann auch das fast 160-minütige Konzert, bei dem es dann fast wie bestellt, hat aufgehört zu schütten. Das Hauptaugenmerk der Setlist lag natürlich auf dem noch immer aktuellen Album „Der Wahrheit die Ehre“ mit gleich sechs Songs. Aber auch die älteren Alben wurden nicht vergessen, so dass es einen schönen Querschnitt aus Hits wie „Dein ist mein ganzes Herz“ (schön rockige Version), „Mabel“, „Mit Leib und Seele“, „Alles gelogen“ und eher Gewöhnungsbedürftigem wie „Kadaverstern“ oder „Sternefuß“ gab. Vor allem ersterer ist schon sehr sperrig. Die Band war top eingespielt, Heinz Rudolf bei bester Laune und Stimme (sehr witzig die diversen kurzen Erzählungen, die immer wieder eingestreut wurden), der Sound Hammer, das Publikum am Ausrasten (es hielt niemanden allzu lange auf den Sitzen) und die Zeit verging wie im Flug. Leider gibt es vor Ort eine Art „Curfew“ so dass um 22 Uhr Schluss sein musste und die dritte Zugabenblock mit „Ich hab’s versucht“ hier leider entfallen musste.

Vermutlich begann deshalb der Himmel wieder sehr stark zu weinen.  Dennoch ein Genuss und kein Vergleich zum Solokonzert in Regensburg knapp ein Jahr zuvor, auch wenn das schon gut war.  Wen die Setlist interessiert checke www.setlist.fm und hier den Auftritt in Rostock. (HJH)

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