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LustfingeR

LustfingeR

Vielleicht mit dem Alter etwas milder geworden, aber sie haben keinesfalls ihren Biss und Humor verloren – das ist pur und unverfälscht LustfingeR!

Sie sind schon seit vier Jahrzehnten aktiv und auch im 41. Jahr nach der Bandgründung sind die bayerischen Burschen um Frontmann Tom Fock so agil, laut und authentisch wie eh und je. Die Münchner Ur-Punks präsentieren ihrer werten Hörerschaft damit ihr zwöftes Album mit 13 neuen Stücken. Das reicht von Abgeh-Nummern wie dem Opener „Auf los geht’s los“ oder der ersten Albumsingle „Steh auf und tanz“ über bissige Punkrock-Titel wie „Lügen Garantie“ bis hin zu hitverdächtigen Ohrwürmern wie „Es war ´ne geile Zeit“ oder „Durch’s Feuer geh’n“. Das ist der Sound, der LustfingeR von Anfang an ausgemacht hat und wofür die Band seit Jahrzehnten von ihren Fans geliebt wird. Als musikalischer Gast war Jean Beauvoir mit im Studio, der nicht nur den Bass in der Punkband The Plasmatics um Wendy O’Williams gespielt hat, sondern auch mit Bands wie  Voodoo X, Crown Of Thorns oder Little Steven & Disciples of Soul aktiv war. Er war auch als Songschreiber und Produzent für die Ramones tätig gewesen, weswegen er – neben einer englischen Version von „Durch’s Feuer geh’n“ – den von ihm mitgeschriebenen Ramones-Klassiker „My Head Is Hangin‘ (Bonzo goes to Bitburg)“ beigesteuert hat. Insgesamt beweisen Tom Fock & Co., dass sie vielleicht mit dem Alter etwas milder geworden sind, aber keinesfalls ihren Biss und Humor verloren haben – das ist pur und unverfälscht LustfingeR! (rotz+wasser) P.Ro

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