altemaelze

Some Nights I Dream Of Doors

Obongjayar

Zwölf Tracks, von denen jeder einzelne für sich steht und die dennoch ein großes gemeinsames Ganzes ergeben.

Sechs Jahre nach seiner selbstveröffentlichten “Home EP” und einer weiteren EP im Jahr 2020 präsentiert Steven Umoh alias OBONGJAYAR mit “Some Nights I Dream Of Doors” sein Debütalbum. In Nigeria geboren und dem US-Hip-Hop zugetan, zog “OB”, wie er von Freunden genannt wird, mit 17 nach London, jedoch war es ein weiterer Umzug vier Jahre später, der seinen weiteren musikalischen Weg bestimmte. In Norwich entdeckte er Afrobeat (speziell FELA KUTI), Soul und Detroit-Sounds und entwickelte stetig seinen eigenen Style, der all diese Elemente enthält. Rap-Einflüsse sind auf “Some Nights I Dream Of Doors” zwar noch vorhanden, diese stellen jedoch nur einen Bruchteil von OBONGJAYAR’s stimmlichen Fähigkeiten dar. Da ist Spoken Word, da ist unverwechselbarer Gesang, der das Soul-Feeling früherer Jahrzehnte in das einundzwanzigste Jahrhundert überführt. Textlich werden persönliche (“Try”) bis hin zu politische Themen (“Parasite) behandelt. “I don’t want to make motifs, I want to make music that is relevant and timeless.”, wie Umoh anmerkt. Zwölf Tracks, von denen jeder einzelne für sich steht und die dennoch ein großes gemeinsames Ganzes ergeben. Sehr zu empfehlen! (September Recordings) TheRealPal

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******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

 

 

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