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Let’s Hear It For The King

Dan Reed Network

Die Band läuft hier musikalisch wieder auf allen Zylindern wie zu ihren besten Zeiten

Dan Reed Network wurden Mitte der 80er Jahre in Portland, Oregon, gegründet und veröffentlichten im Winter 1987 ihr Debutalbum. Mit ihrer ansteckenden Mischung aus Hard Rock, Funk und Soul wurden sie bald auch in Europa bekannt, allerdings nicht so erfolgreich wie Mother’s Finest. Nach dem dritten Album “The Heat” von 1991 war dann auch irgendwie die Luft raus, mit der Zeit löste sich die Band schließlich auf, sehr zum Leidwesen ihrer Fans rund um den Globus. Mehr als 20 Jahre später gab’s dann am Silvesterabend 2012 in ihrer Heimatstadt eine Reunion-Show zum 25-jährigen Bestehen der Band, mit allen ursprünglichen Bandmitgliedern – Dan Reed, Dan Pred, Brion James, Melvin Brannon II und Blake Sakamoto. Als Folgen beschlossen die Musiker die Band und die Musik wieder aufleben zu lassen und 2016 wurde ihr erstes neues Album seit 25 Jahren, Fight Another Day“, veröffentlicht. Und jetzt im Sommer 2022 kommt mit „Let’s Hear It For The King” der sechste Studio-Longplayer. Auf dem neuen Album kehren Dan Reed Network, von der Orginal-Besetzung wurde nur mit Rob Daiker ein neuer Keyboarder für Blake Sadamoto getauscht, mit einer Sammlung ihrer unverwechselbaren Marke von aufregendem Rock, Funk und Soul zurück.  „Dies ist das härteste, funkigste und melodischste DRN-Album aller Zeiten”, sagt Dan Reed und ergänzt: “Diese Songs sind die stärkste Präsentation des Bandsounds, die wir je geschaffen haben. Ihr seid gewarnt!”. Die 13 Tracks sind voller ansteckender Melodien, provokativer Texte und ehren die Wurzeln des Funk-Rock. Da wird gegroovt, was das Zeug hält, man höre nur in Stücke wie „Pretty Karma“ oder „Starlight“ rein, dazu kommen aber auch eingängige Melodien wie bei „Homegrown“, die an Prince erinnern. Die Band läuft musikalisch wieder auf allen Zylindern wie zu ihren besten Zeiten. (Drakkar Entertainment) P.Ro

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