altemaelze

Ultraviolet Battle Hymns And True Confessions

The Dream Syndicate

Kein Album zum Kopfwackeln und “Abrocken”, eher etwas für die Stunde vor Closing Time in der Stamm-Bar, wenn die Gitarren noch verzerrt sein sollen, aber der Härtegrad schön langsam von zehn zu sechs runtergedreht wird.

Von den VELVET UNDERGROUND zu BRIAN ENO – sinngemäß. Als THE DREAM SYNDICATE in den frühen Achtzigern gegründet wurden stand die Band mit ihrem Mix aus Alternative- und Psychedelic-Rock allein auf weiter Flur. Ihr Erstwerk “The Days Of Wine & Roses” war ein Meilenstein – und sollte lange das einzige “richtige” Release bleiben. 2012 neu gegründet veröffentlichte die Band leicht umbesetzt drei weitere Alben, von denen insbesonders das Freeform-beeinflußte “The Universe Inside” zu erwähnen wäre. Sänger/Gitarrist Steve Wynn, Schlagzeuger Dennis Duck, Bassist Mark Walton, Lead-Gitarrist Jason Victor und Neuzugang Chris Cacavas (Keyboards) legen jetzt mit neuem Label-Deal auf Fire Records (“indie institution and ‘international guardian of wonky psychedelia'” laut Uncut) ein neues Werk vor, auf dem Alternative, Neo-Psychedelia, Krautrock und ein klein wenig Ambience eine gelungene Fusion eingehen. Für genügend Abwechslung ist in den zehn Tracks gesorgt, wobei das beschauliche, LEE HAZLEWOOD-eske “My Lazy Mind” meinen persönlichen Favoriten darstellt. Kein Album zum Kopfwackeln und “Abrocken”, eher etwas für die Stunde vor Closing Time in der Stamm-Bar, wenn die Gitarren noch verzerrt sein sollen, aber der Härtegrad schön langsam von zehn zu sechs runtergedreht wird. (Fire Records) TheRealPal

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