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Altin Gün

13. Juli, Thon-Dittmer-Palais, Regensburg,18.30 Uhr

Diese Band verbindet Rockmusik aus Anatolien mit psychedelischer Musik aus der Türkei, dazu stoßen inzwischen verträumte 1980er Synthie-Pop-Musik und Dancefloor-Ausflüge.

In den 60ern und 70ern des letzten Jahrhunderts war Psychedelic Rock nicht nur bei uns, sondern auch in der Türkei sehr populär. Und der holländische Bassist Jasper Verhulst, der einst mit Jacco Gardner in Istanbul performte, war so fasziniert vom Sound der Türkei der 70er Jahre, dass er mit Freunden in den Niederlanden eine Band gründete, um diesen Sound wiederzubeleben – Altin Gün. Und hat damit Erfolg, denn die Band verbindet Rockmusik aus Anatolien mit psychedelischer Musik aus der Türkei, dazu stoßen inzwischen verträumte 1980er Synthie-Pop-Musik und Dancefloor-Ausflüge. Damit zeigen die Songs eine überraschende Sound-Palette. Die Band selbst nennt ihre Musik einfach „Folk Music“. „Das ist sie wirklich“, so Bandgründer Verhulst und stellt fest: „viele Songs stammen aus einer langen Tradition. Es ist Musik, die vielen anderen Menschen eine Stimme verleihen will.“ Die meisten Songs sind in der Türkei bekannt – einige davon verbindet man mit dem leider schon verstorbenen Musiker und Komponisten Neşet Ertaş – aber sie sind noch nie auf diese Altın Gün-Art, einer frischen, zeitgemäßen Weise, interpretiert worden. Altın Gün (= „goldener Tag“) interpretiert und arrangiert eine komplette Musiktradition neu. Die eindringliche Stimme von Erdinç Ecevit und seine Saz sind unverwechselbar, während Keyboards, Gitarre, Bass, Schlagzeug und Percussion die Rhythmen befeuern und Merve Daşdemir mit der hypnotisierenden Kraft einer jungen Grace Slick singt. Wie intensiv Altın Güns Musik wirkt, zeigt sich besonders „live on stage“

Fotokredit: Veranstalter

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