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T.Rex & Mystic Eyes

Kritik zum Konzert am 19. Mai im „Airport“ in Obertraubling

Ein unterhaltsamer Abend mit einem Hitfeuerwerk,

In prächtiger Spiellaune präsentierten sich die Mystic Eyes als Support für T. Rex im Airport. Die Auswahl an bekannten Rocksongs, die motivierte Präsentation und die teils aggressive Spielweise begeisterten das Publikum vom ersten Moment an. Günther Radny am Bass lieferte mit Andi Gmeinwieser am Schlagzeug das Rhythmusfundament und Clemens Matejka sorgte an den Keyboards für einen unaufdringlichen Soundteppich. Darauf konnte sich Hannes Heid an der Gitarre (die pure Verkörperung von Rock ’n’ Roll) mit Riffs und Soli austoben konnte. Einer der Höhepunkte war Matthias „Wauxl“ Pfallers gesangliche Leistung bei „Child In Time“. Schier unglaublich, wie sicher und kraftvoll er selbst die höchsten Töne hinbekam.

Der Headliner T.Rex reiste leider ohne Saxon-Gründungsmitglied Graham Oliver an, der noch auf den Plakaten zu sehen ist. Das Sextett bot dann eine sehr solide Leistung und sorgte ebenfalls vom ersten Takt an für ausgelassene Stimmung. Kein Wunder, die Setlist bestand aus Hits und herausragenden Songs von Marc Bolan. Schön, dass auch Songs wie „Cosmic Dancer“ oder „Laser Love“ im Programm waren. Nicht unbedingt zu erwarten, aber bei näherem Hinsehen absolut nachvollziehbar: Mit Bowies „All The Young Dudes“ hatte T. Rex auch einen tollen Coversong im Gepäck. Das macht Sinn, da die Band ja in den Lyrics erwähnt wird. Fazit: Ein unterhaltsamer Abend mit einem Hitfeuerwerk, das in seiner Dichte nicht einmal vom stroboskopartigen Wetterleuchten am Nachthimmel beim Verlassen des Airport getoppt wurde. (acb)

 

 

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