altemaelze

Automaton

Crashdiet

Da wird die Glam-Metal-Sleaze-Rock-Fackel weiter hoch getragen

Crashdïet, die Glam Rock/ Sleaze Überflieger-Band aus Stockholm, wurde 2000 unter dem Motto „go big or stay home“ gegründet, inspiriert von Bands wie Skid Row, Kiss, W.A.S.P., Cinderella oder Ratt oder GG Allin und benannt nach einem unveröffentlichten Guns n’Roses-Song. Die Combo krachte mit Vollgas und Exzess in das neue Jahrtausend, denn ihr Sound orientierte sich an den roheren Aufnahmen der 1980er Jahre und die Rocker beklagten, dass später „alles poliert“ und „viel zu poppig“ wurde. Die Schweden mussten seit ihrem 2005er Debütalbum „Rest In Sleaze“ einige Schicksalsschläge – u.a. den Tod ihres Sängers und auch ihres Managers – hinnehmen, aber jedes Mal hat sich die Band wieder zusammengerauft und allem zum Trotze erfolgreich weitergekämpft. Nachdem sie nun den Ausstieg ihres letzten Sängers verkraftet hat, präsentiert die Band – Martin Sweet (guitar), Peter London (bass) und Eric Young (drums) – ihren zweiten Longplayer mit neuem Sänger Gabriel Keyes. Auch in dieser neuen Besetzung geht es mit unverminderter Power, Begeisterung zu Werke und das Ergebnis sind zwölf neue Songs, die alle Hardrock-, Sleaze- und Glam-Metal-Fans begeistern dürften. Man höre nur in Tracks wie „Together whatever“ oder „No man’s land“ rein. So ist „Together Whatever“ eine wahre Party-Hymne und eine Hommage an die dekadenten guten alten Zeiten und die frühen Wurzeln der Band, die mit wütenden Gitarren und glühendem Gesang explodiert. Diese Schweden sind immer vorwärts marschiert und haben ihren eigenen Stil von Sleaze Metal entwickelt, für den sie so bekannt geworden sind. „Automaton“ enthält ein Dutzend kraftvolle Hymnen zum Mitsingen mit massiven Drums, Gitarren, Bass und kraftvollem Gesang! Da wird die Glam-Metal-Sleaze-Rock-Fackel weiter getragen. Und am 30. Mai stellt die Band sicher die neuen Songs auch beim Konzert im „Backstage“ in München vor. (Crusader Records/Golden Robot Records) P.Ro

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