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Raised On Radio

Ronnie Romero

Doch anstatt bekannte Megahits zu covern, haben sich Romero und Co. in den meisten Fällen für weniger bekannte Stücke entschieden.

Ronnie Romero kommt aus Chile und ist seit Jahren als Sänger in der Hardrock- und Heavy Metal-Szene aktiv. In seiner bisherigen Karriere hat Romero im Rahmen seiner Shows als Frontmann von legendären Bands wie Rainbow und der Michael Schenker Group (MSG) zahlreiche Rockklassiker interpretiert. Auch bei den Schweizer CoreLeoni oder der Band Ferrymen steht er am Mikro. Außerdem hat er mit den spanischen Metallern Lords Of Black klassische Songs von Journey, Queen, Rainbow und anderen gecovert. Da er sich also bereits an Covers von bekannten Bands versucht hatte, war „Raised on Radio“ ein Gewässer, in dem sich Romero bereits gut auskannte. Das Album enthält Cover von Klassikern, die Romero im Laufe der Jahre etwas Besonderes bedeutet haben und den Musikstil des Sängers geprägt haben. Elf Songs von Bands wie Survivor, Bad Company, Foreigner, Queen, Led Zeppelin und viele mehr werden hier von ihm interpretiert. Doch anstatt bekannte Megahits dieser Acts zu covern, haben sich Romero und Co. in den meisten Fällen für weniger bekannte Stücke dieser legendären Bands entschieden. Denn wenn man eine Band wirklich liebt, dann kennt man auch die Perlen, die unter der Oberfläche ihrer Hit-Alben verborgen sind. Solche Perlen von Queen, Kansas, Elf, Uriah Heep, Bad Company, Foreigner und anderen werden hier mit Leidenschaft und Enthusiasmus von Ronnie und seiner Begleitband interpretiert. An der Seite von Romero steht eine Besetzung von Musikern aus dem Frontier Records-Umfeld, darunter Srdjan Brankovic (The Big Deal, Alogia) an der Gitarre, Javi Garcia am Bass, Andy C (ex-Lords of Black) am Schlagzeug und Alessandro Del Vecchio an den Keyboards, der auch für die Produktion, das Mixing und das Mastering zuständig war. Unter den elf Tracks überzeugen mich am stärksten „Sin’s A Good Man’s Brother“ (Grand Funk Railroad), „No Smoke Without a Fire“ (Bad Company) und „All Along The Watchtower“ (Bob Dylan), aber das ist durchaus subjektiv, auch die anderen Versionen sind gut! (Frontiers) P.Ro

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