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Happy Birthdays

Premiere am 9. April im Theater am Haidplatz um 19.30 Uhr

Ein Stück von Alan Ayckbourn in deutschsprachiger Erstaufführung

Am 9. April findet die Premiere von „Happy Birthdays“ von Alan Ayckbourn in deutschsprachiger Erstaufführung im Theater am Haidplatz statt. Mit dieser Inszenierung wird Intendant und Schauspieldirektor Klaus Kusenberg zum sechsten Mal in seiner Karriere ein Ayckbourn-Stück zur deutschen Erstaufführung bringen.

Zum Inhalt: Das Ehepaar Meg und Micky wartet auf den Besuch ihres Sohnes, um Mickys 80. Geburtstag zu feiern. Adrian wird seine neue Freundin Grace mitbringen: ein Grund zur Sorge. In den Augen seiner Eltern hat Adrian – inzwischen Mitte 50 und geschieden – zwei Seiten. Obwohl er meistens ein ruhiger, zurückhaltender Mann ist, scheint es ihn hin und wieder zu überkommen und aus dem unscheinbaren Clark Kent wird der Superman der Draufgänger und Frauenhelden. Micky ist überzeugt, dass das schier unstillbare sexuelle Verlangen in den „Superman-Episoden“ daran schuld sei, dass Adrians Beziehungen bisher alle scheiterten. Der Vater findet, man müsse Grace dringend vor dem „Don Juan“ warnen. Wieso die Eltern so von ihrem Sohn denken und wie es zu diesem Missverständnis kommen konnte, wird anhand von vier Geburtstagsfesten der Familienmitglieder in umgekehrter Chronologie erzählt. Nach Mickys 80. Geburtstag darf das Publikum noch Megs 60. und Adrians 30. Geburtstag miterleben, bevor in der letzten Szene der 18. Geburtstag von Adrians Schwester den 17-jährigen Adrian und seine Eltern für immer prägen wird:
Szene 1: Mickys und Megs Wohnzimmer, etwa 2019.
Szene 2: Ein Nebenraum im Swan Hotel vor 15 Jahren.
Szene 3: Adrians Wohnung, vor 25 Jahren.
Szene 4: Adrians Zimmer im Haus seiner Eltern, vor 38 Jahren.
Die Idee der rückläufigen Chronologie hat sich schon oft bewährt – doch Alan Ayckbourn bedient sie in dieser Komödie in wahrlich meisterhafter Manier. Mit seinem unfehlbaren Gespür für tragikomische Szenen stellt er auch in seinem 83. Stück einen Antihelden in den Mittelpunkt, den man immer sympathischer finden muss. Geschickt macht Ayckbourn das Publikum zu seinem Verbündeten, das schnell mehr weiß als die handelnden Figuren. Ein wahres Theaterfest!
Zehn weitere Vorstellungen bis Mitte Mai.

Fotokredit: Jochen Quast

 

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