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„SCHEISS WESSIS“ & „SCHEISS OSSIS“

Die Toten Hosen & Marteria

Deutsch-deutsche Befindlichkeiten musikalisch gesehen! Marteria und Die Toten Hosen betrachten in jeweils eigenen Songs Selbstwahrnehmungen im Jahr 32 nach dem Mauerfall! Weniger Wut als Witz ist im Spiel, wenn die Hosen und Marteria das Thema – und ihre persönliche Freundschaft – neu aufgreifen. „Scheiss Wessis“ singt Band-Frontmann Campino der eigenen Klientel augenzwinkernd ins Stammbuch, mit „Scheiss Ossis“ hält der Hip-Hopper aus Meck-Pomm cool dagegen.

Zwei Top-Stars der deutschen Popmusik, einer „Wessi“, der andere „Ossi“, sind seit Jahren enge Freunde. Die Punkrocker aus Düsseldorf und der Rapper aus Rostock – das war eine scheinbar gewagte, letztlich aber sowohl künstlerisch als auch kommerziell sehr erfolgreiche Kombination. „Im Kopf und auf den Schultern, der Ballast der Republik“ – der gemeinsam getextete Titelsong arbeitete sich mit verbaler Wucht an den damaligen Ost-West-Befindlichkeiten ab. Vor über zehn Jahren trafen sich der Rostocker Rapper Marteria und der Düsseldorfer Rockmusiker Campino beim Fußballspielen im Backstage-Bereich eines Festivals, es war Liebe auf den ersten Blick. Auch die anderen Toten Hosen lernten den Rapper bald kennen. Daraus resultierte schnell eine Zusammenarbeit: Für das Album „Ballast der Republik“ schrieben Campino und Marteria gemeinsam einige Texte. Das war nur der Anfang einer großen Freundschaft, die im Laufe der Jahre durch viele weitere Projekte, gemeinsame Reisen, Parties und Auswärtsfahrten immer intensiver wurde. Nun machen Campino mit seiner Band Die Toten Hosen und Marteria erneute musikalisch gemeinsame Sache. Mit der Doppel-A-Seiten-Single „SCHEISS OSSIS“ / „SCHEISS WESSIS“ beleuchten Marteria und Die Toten Hosen in jeweils eigenen Songs Befindlichkeiten und Selbstwahrnehmungen im Jahr 32 nach dem Mauerfall.

Es geht um ein gesamtdeutsches Problem: Wie kann es sein, dass es über 30 Jahre nach dem Mauerfall immer noch ein Fremdeln und so viele Vorurteile zwischen Ost- und Westdeutschen gibt? Wieso spricht man überhaupt noch von Ost- und Westdeutschen? Wieso kommen viele Wessis und Ossis so lange nach der Wiedervereinigung immer noch nicht miteinander klar? Als Marteria und die Hosen die Songs vor drei Monaten eingespielt haben, war die Welt aber noch ein andere: mit dem Beginn von Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine ist nichts mehr, wie es vorher war. Die beiden Songs erscheinen jetzt zeitlich in einem völlig anderen Kontext, als sie gedacht waren. Die Musiker haben sich trotzdem entschlossen, die Lieder zu veröffentlichen, weil sie letztendlich als Hymnen auf den Zusammenhalt und die Freundschaft gedacht sind, egal woher man kommt. Das erscheint in der aktuellen Situation wichtiger denn je.
Das Konzept für die dazugehörigen Videos war schnell klar: Es funktioniert nur mit Gästen aus beiden Teilen der Republik, die, jeder auf seine Art und Weise, stilprägende Repräsentanten der sogenannten alten und neuen Bundesländer sind. „Es war ein Riesenspaß, uns zu überlegen, wer dabei mitmachen könnte und wir sind unfassbar glücklich über unsere Gäste. Alle haben sofort den Humor und den Spirit hinter der Idee verstanden und waren mit vollem Körpereinsatz dabei. Ob Roberto Blanco, Finch, der wahre Heino, Cem Özdemir oder Katarina Witt – sie alle haben uns einen unvergesslichen Tag geschenkt (und einen Haufen Autogramme).“

In diese Sinne: Auf die Freundschaft!
Marteria & Die Toten Hosen 25.3.2022

„SCHEISS WESSIS“ ist die erste Single der am 27.05. erscheinenden, neuen  Werkschau „Alles aus Liebe: 40 Jahre Die Toten Hosen“. Die Single wird zusammen mit Marterias „SCHEISS OSSIS“ als Doppel-A-Seiten-Single, limitiert auf 4.000 Stück in bundesgrünem und 4.000 Stück in zonenblauem Vinyl sowie als Download und Stream veröffentlicht.

Die Toten Hosen „SCHEISS WESSIS“ Video gibt es hier zu sehen»
Marteria „SCHEISS OSSIS“ Video gibt es hier zu sehen»