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One Note Symphony – Live in Tel Aviv

Alan Parsons

Allzu oft gleitet Alan hier in seichte Gewässer!

Wer kennt ihn nicht? Alan Parsons Karriere begann als er 18 Jahre alt war, mit Studioarbeiten an dem legendären Beatles „Abbey Road“ Album. Es folgten Produktionen für Paul McCartney, John Miles, The Hollies, Al Stewart und Pink Floyd u.v.m.. Besonders bekannt ist er für seine Studioarbeit an dem Pink Floyd-Meisterwerk „The Dark Side Of The Moon“. Gold- und Platinauszeichnungen und zehn Grammy Award-Nominierungen schlagen zu Buche. 1975 gründete Alan zusammen mit Eric Woolfson das „Alan Parsons Project“ sie veröffentlichten zehn gefeierte Studioalben und begruben das Projekt Ende der 80er Jahre. Seitdem hat Alan vier Alben unter seinem eigenen Namen veröffentlicht. 1994 begann er regelmäßig als „The Alan Parsons Live Project“ zu touren. Dafür gab es im Juni 2021 von der Queen einen fetten Orden, dem „Order Of The British Empire“. Aktuell kam Alan Parson jetzt mit dem legendären Israel Philharmonic Orchestra in Tel Aviv zusammen um eine ganz besondere Performance zu spielen. Nun bin ich ein großer Fan seiner ersten drei Studio-Alben, sein Debut „Tales of Mystery und Imagination“ ist immer noch die Referenzscheibe. Der differenzierte Progrock hat nicht nur vor Jahrzehnten fasziniert, der Reiz ist immer noch da. Sogar auf dem Dancefloor – der pumpende Groove von „The Raven“ treibt sogar Nichttänzer auf die Tanzfläche. Wenn er seine komplexe Rockmusik mit Streichern bzw. einem Symphonie-Orchester anreichert – da kommen berechtigte Zweifel auf. Muss das sein? Allzu oft gleitet Alan in seichte Gewässer, darin kann man sich verlieren. Ok, bei einigen Songs funktioniert das, aber ich bevorzuge seine Rock-Alben. (Frontiers) HuGe

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