altemaelze

Eyes Of Oblivion

The Hellacopters

Wieder ‘High Energy Rock And Roll’ von den Schweden nach 14 Jahren Recording-Pause!

Mit diesem Comebackalbum haben wohl nur wenige gerechnet. Zwar gaben The Hellacopters, nachdem sie sich 2008 aufgelöst hatten, bereits 2016 ihre Reunion bekannt und spielten auch ein paar Shows, neue Musik der schwedischen Head-Rocker ließ aber bislang auf sich warten. Jetzt beenden sie nun auch ihre 14-jährige Releasepause und stellen Anfang April ihr neues, achtes Studioalbum vor. „Eyes Of Oblivion“ heißt der Nachfolger des 2008er „Hard Off“. Die Band wurde 1994 von Nicke Andersson (Gesang und Gitarre), Dregen (Gitarre), Kenny Håkansson (Bass) und Robert Eriksson (Schlagzeug) gegründet. Zu dieser Zeit war Andersson in der Metalszene für seine schwedische Death-Metal-Band ENTOMBED bekannt, und Dregen hatte sich einen Ruf als Mitbegründer und Gitarrist seiner Hauptband BACKYARD BABIES erspielt. Sie haben danch sieben Alben veröffentlicht: Alben, die vom fuzzigen und überladenen Garage-Punk auf “Supershitty To The Max!” (1996) und “Payin’ The Dues” (1997) bis hin zu perfekt ausgearbeitetem und gefühlvollem High-Energy-Rock’n’Roll mit einem starken Vintage-Vibe auf den folgenden Alben bis zum Abschiedsalbum von 2008. Neben THE HIVES und THE BACKYARD BABIES gelten THE HELLACOPTERS als eine der wichtigsten und einflussreichsten schwedischen Rockbands der 1990er und 2000er Jahre mit ihrem schnellen, melodischen Hard- und Sleazerock. Und jetzt melden sie sich mit zehn neuen Tracks zurück. Die Band besteht aktuell aus Nicke Andersson (Gesang, Gitarre), Robert Eriksson (Schlagzeug, Gesang), Kenny Håkansson (Bass), Dregen (Gitarre, Gesang) sowie Anders Lindström (Keyboard, Gitarre). Nicke Andersson kommentiert den neuen Longplayer so: „Das Album hat zehn Songs, und obwohl es natürlich nicht leicht ist, objektiv zu sein, denke ich, dass es musikalisch alles zusammenfasst alles zusammen, was wir von den Anfängen im Jahr 1994 bis jetzt gemacht haben. Einige der Songs stammen aus den letzten zehn Jahren oder mehr zurück, und einige wurden erst kürzlich geschrieben. Es ist Rock’n’Roll, der mit viel Energie gespielt wird, daher sage ich in Ermangelung eines besseren Bezeichnung ‘High Energy Rock And Roll’. Man könnte sagen, es klingt wie The Beatles trifft Judas Priest oder Lynyrd Skynyrd oder Lynyrd Skynyrd und die Ramones, aber am besten lässt sich dieses Album so beschreiben, dass es wie The Hellacopters heute klingt.” Inwieweit diese Vergleiche zutreffen, kann man anhand der ersten ausgekoppelten Single, dem hymnischen Album-Opener „Reap A Hurricane“, überprüfen – trifft zu! Und auch für die anderen neun Stücke gilt das – beginnend beim Titelsong oder dem groovenden „So sorry I could die“ bis zu „Try me tonight“ mit dem das Album schließt. Das sind absolut süchtig machende Melodien mit all den saftigen Riffs und fesselnden Hooks, die einem nicht so schnell aus dem Kopf gehen werden. Tolles Comeback! (Nucelar Blast) P.Ro

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