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Heteroklite Lockdown

Henri Texier

Auch Jazz-Ängstliche dürfen gerne mal reinhören!

Pandemie-bedingter Post-Bop: Der 1945 in Paris geborene Kontrabassist, Sänger, Orchesterleiter und Multiinstrumentalist HENRI TEXIER sah sich nach Veröffentlichung seines letzten Albums “Chance” (2020) Covid-bedingt sämtlicher Live-Aktivitäten beraubt. Aber der kreative Input wollte verarbeitet werden – gemeinsam mit TEXIERs Sohn SÉBASTIEN entstanden ohne Zeitdruck sowohl eigene Stücke als auch Neuinterpretationen beliebter Standards wie “Round About Midnight” (MONK), “What Is This Thing Called Love” (PORTER) und “Besame Mucho” (VELASQUEZ). Als das Repertoire stand ging man gemeinsam mit Schlagzeuger GAUTIER GARRIGUE ins Studio und nahm ein durch und durch entspanntes Album auf, das TEXIERs künstlerische Erfahrung (u.a. spielte er mit JEAN-LUC PONTY, LOUIS SCLAVIS, BUD POWELL und JOHNNY GRIFFIN), pure Spielfreude und relaxte Abgeklärtheit perfekt kombiniert. Einfach (im besten Sinne) ein schönes Post-Bop-Album, man muss ja perfekt ausbalancierte Räder nicht immer wieder neu erfinden – und auch Jazz-Ängstliche dürfen gerne mal reinhören: Die (Vinyl und CD)-Scheibe beißt nicht… 🙂 (Label Bleu) TheRealPal

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******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

 

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