altemaelze

One more rivers to cross

The Ferrymen

In Summe ein klasse 56 Minuten langes Album mit dem man viel Freude hat!

Mit „One more rivers to cross” veröffentlichten The Ferrymen unlängst ihr drittes Album in unveränderter Besetzung. Für ein Frontiers Rec.-Projekt ist das schon sehr erstaunlich. Das klasse produzierte Album ist für alle die geeignet, die ein Herz für melodischen Heavy Metal mit schöner Orchestrierung, Chören, coolen Keyboards und eine fantastisch aufspielende Band haben. Ronnie „Ich sing überall wo man mir genug Geld zahlt“ Romero singt sich die Lunge aus dem Leib, die Gitarren von Magnus Karlsson feuern feine Soli ab, dass auch einem Ynwie Malmsteen blass um die Nase wird (und vor allem passen die viel besser zu den Songs – siehe „Shut it out“ bzw. der mit feinem Chor und Orchester aufwartende über sechs Minuten lange Titelsong) ) und Mike Terrana verdrischt sein Kit nach allen Regeln der Kunst. Die Geschwindigkeit ist enorm, „One Word“ bzw. „City of Hate“ sind brachial hart ausgefallen und vor allem letzterer erinnert an Dream Theater in seiner progressiven Ausrichtung. Dem gegenüber steht ein schöner Metal Song mit schon fast poppiger Eleganz im Refrain bei „The last Wave“. Balladen gibt es in dem Sinn keine. Etwas ruhigere Parts sind bei „Morning Star“ und „Bringers of the Dark“ zu vernehmen und bringen etwas Ruhe für die Ohren. In Summe ein klasse 56 Minuten langes Album mit dem man viel Freude hat. Von seelenloser Auftragsarbeit wie an anderer Stelle zu lesen ist, findet sich hier keine Spur und ist reiner Mumpitz. Von meiner Seite gibt es sechs Punkte. (Frontiers Records) HJH ******

******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

 

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