altemaelze

Valley of Dreams

Oli Zangl

Zangl versammelt hierl elf Instrumental-Stücke, die auch ohne Gesang, aber dafür mit viel Gitarre wunderbar funktionieren.

Forgotten Sons, Diamond T, Jive, Quzz, Freudenpark, Headroom, MichaelJacktsNet, Detterbeck – lang ist die Liste von Bands, in denen Oli Zangl seit den Achtzigern am Sound von Regensburg mitfeilt. Dabei ist der Gitarren-Virtuose in vielen Stilen daheim, von sanft bis grob, und von funky bis balladesk. Am liebsten aber spielt er seine ureigene Mischpoke aus Blues/Rock und Hardrock, die er mit Elementen aus Fusion, Jazz und Country anreichert. Dabei geht er nicht ungezügelt seinem Drang nach, die Musik als Grundlage von ausschweifenden Solos zu nutzen. Vielmehr sind die Soloparts zum Teil die Grundlage und tragende Säule der Stücke. Das Feeling für den guten Ton verewigt er auch in vielfältigen eigenen Projekten: Egal ob als Komponist und Kollaborateur im eigenen Studio mit verschiedenen ausgewählten (gesanglichen) Gästen, als Instrumental-Rocker oder als Dirigent einer Kita-Hymne – die Stilrichtung ist ihm dabei letztendlich so egal gewesen wie die Marke, die auf der Kopfplatte seiner Gitarre steht: „Hauptsache, sie klingt gut und lässt sich gut spielen.“ Auf „Valley of Dreams“ versammelt Zangl elf Instrumental-Stücke, die auch ohne Gesang, aber dafür mit viel Gitarre wunderbar funktionieren. Eben auch für Nicht-Gitarristen schön zu hören! (Eigenverlag). H1

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******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

 

 

 

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