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Death Valley Paradise

Kris Barras Band

Mit Album #4 weiter auf Erfolgskurs!

Mit bisher drei Alben auf dem Buckel hat diese Band um Mastermind Kris Barras einen rasanten Aufstieg hingelegt. Von 50 Tickets in kleinen Bars in Devon bis hin zu 13.000 Tickets für ihre anstehende Headline-Tour ist die Band zu einer der führenden Bands des britischen Rocks aufgestiegen. Neben Barras (Gesang, Gitarre) besteht die Band noch aus Josiah J Manning (Gitarre, Keyboard), Kelpie MacKenzie (Bass) und Billy Hammett (Schlagzeug). Ihr aktuelles Album ‘Light It Up’ von 2019 schaffte den Sprung in die Top 50 der britischen Albumcharts, sie gewannen Preise als beste neue Band, hatten Radiohits, mehrere ausverkaufte Tourneen, traten zweimal live bei BBC Radio 2 auf, und waren als Support von Black Stone Cherry, Therapy? und Rich Robinson unterwegs. Und diese Bands passen zum Sound der KBB, deren Einflüsse bis zu Led Zeppelin, The Rolling Stones, Howlin’ Wolf und Free zurückreichen. Aber auch Blues, Southern Rock und Americana liegen dem Engländer mit der leicht rauchigen Stimme besonders, wie z.B. „Dead Horses“ zeigt, eines der elf neuen Stücke vom kommenden Longplayer, der im Frühjahr 2022 erscheinen wird. Über ‘Dead Horses’ erklärt Barras: „Es geht um die Akzeptanz einer Beziehung, die einfach ihren Lauf genommen hat.” Der Song wurde gemeinsam mit Johnny Andrews (Three Days Grace, Halestorm, Buckcherry, Fozzy) geschrieben. Über diese Zusammenarbeit sagt Barras weiter: “Das war der erste komplette Song, den ich jemals richtig mitgeschrieben habe, und es war eine großartige Erfahrung, mit einem Typen wie Johnny zusammenzuarbeiten, auch wenn es über Zoom während des Lockdowns gemacht wurde!” Daneben sind auch weitere Tracks des Albums mit anderen Songschreibern wie Bob Marlette, Blair Daly oder Zac Maloy entstanden, und so hat das Album einen breiten Soundmix, der sich durch die elf Tracks zieht. Von ‘Long Gone’ mit seinem eher bluesigen Stil, der sich im Refrain zu einem schwereren Sound aufbaut, bis zum modernen Rocksound von ‘Wake Me Up When Its Over’, das schmutzige ‘Cigarettes And Gasoline’ oder dem Albumabschluss ‘Chaos’ mit seiner großen Klanglandschaft. Dabei ist auch der Albumtitel Programm, denn das Death Valley ist bekanntermaßen ein Ort der Extreme. „Unter diesen Umständen zu überleben und zu gedeihen und darin sein Paradies zu finden. Für mich fasst es die Reise zusammen, die ich durchgemacht habe. Als Musiker wurde man an einen Ort gebracht, an dem es schwer war zu überleben, und man musste verschiedene Dinge tun, um es am Laufen zu halten.“ Das bezieht Barras vor allem auch auf die Corona-Pandemie: „18 Monate lang stand die Welt still, und wir hatten keine Kontrolle darüber was passieren wird. Ich hatte besonders schwer damit zu kämpfen. Ich wollte morgens nicht aus dem Bett. Ich wollte nichts tun. Das war wirklich hart“, so Barras. Über das neue Album sagt Barras: “Ich glaube wirklich, dass dies ein großer Schritt nach vorne ist im Vergleich zu allem, was wir bisher gemacht haben. Es hat einfach alles perfekt gepasst. Von der Zusammenarbeit mit dem Top-Produzenten Dan Weller bis hin zu der Zeit, die wir hatten, um wirklich an den Songs zu arbeiten und den Feinschliff vorzunehmen. Das Ergebnis ist viel treffsicherer, sowohl textlich als auch musikalisch.” Damit hat er recht. (Mascot Records) P.Ro

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