altemaelze

Acts of God

Immolation

Mir fehlt bei diesem Album hier die Abwechslung. Alle Songs hören sich ziemlich ähnlich an.

Die amerikanische Death Metal-Band Immolation veröffentlicht mit „Acts of God“ fünf Jahre nach ihrer letzten Scheibe ihr inzwischen elftes Album. Gegründet 1986 wurde das Debüt „Dawn of Possession“ 1991 veröffentlicht und die Band schaffte es, ebenso wie die musikalischen Brüder im Geiste Suffocation, bisher an mir vorbeizuziehen. Die Musiker sind technisch topfit, der Drummer hat Beine wie ein Elefant und Arme wie eine Bodybuilder, so wie er sein Kit durch die Bank Double Bass mäßig verdrischt, die beiden Gitarristen haben flinke Finger und ziehen solo technisch ordentlich vom Leder. Leider passen die Soli nie zu den Songs an sich, was mir wiederrum nicht gefällt. Bandgründer und Bassist Ross Dolan rülpst seine Vocals aus dem tiefsten Inneren des Körpers und erinnert total an eine Mischung aus George Corpsegrinder und David Vincent und zieht den Stil leider ohne Variationen durch. Die Produktion ist richtig fett und drückt schön aus den Boxen. An Cannibal Corpse erinnert dann auch die Musik, wobei mir die doch besser gefallen.  Mir fehlt bei diesem Album hier die Abwechslung. Alle Songs (13 an der Zahl plus Intro und Zwischenstück) hören sich ziemlich ähnlich an. Hier mal ein kurzer schleifend, schleppender Part. Dort mal für ein paar Sekunden ruhiger. Des war es dann aber auch schon. Das macht die Sache dann doch recht langweilig auf Dauer. Ich ziehe hier dann die erwähnten Cannibal Corpse aber auch Nile oder Misery Index vor. Fans der Band schlagen aber hier eh zu, wer auf Geprügel ohne große Variation seht und alles haben muss auch. Der Rest hört lieber erst mal bei Youtube rein, wo es drei offizielle Videos gibt. Knappe fünf Sterne dennoch von meiner Seite. (Nuclear Blast) HJH

*****

******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

 

 

 

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