altemaelze

Apéritif

Lauryn Mark

Lauryn favorisiert melodiöse Popsongs, die mitunter auch rocken dürfen!

Die Frau Mark ist im Aufwind. Sie ist eine junge deutsche Singer-Songwriterin und  seit ca. zehn Jahren in der Musikbranche. Bekannt wurde die Frankfurterin durch ihre “Golden Sessions” auf YouTube, bei denen sie eigene Songs und Coverversionen, z.B. „Halleluja“ (Leonard Cohen) in ihrer ganz besonderen Art nur mit Gesang und Piano zu Gehör brachte. Nach ihrem Album „Heimwegspuren“ in 2019 folgten die Songs „Niemand“ und „Tage hier“, sowie die eher fetzige Single „Hinter Hamburg“. Nicht nur 2020 war ein produktives Jahr, auch in 2021 entstanden viele neue Songs. Nach ihrem Debüt “Heimwegsspuren” (2019) veröffentlicht sie die EP „Apéritif“ mit neuen Songs, somit ein Appetithappen um die Zeit bis zum für Mitte 2022 geplanten zweiten Studioalbum zu überbrücken. Die EP ist ein 7-Track-Minialbum mit immerhin ca. 23 Minuten Länge. Lauryn favorisiert melodiöse Popsongs, die mitunter auch rocken dürfen. „Wir müssen reden“ glänzt durch ein interessantes Arrangement. Etwas Zukunftsmusik klingt an, wenn sie auf den letzten drei EP-Titeln, ein wenig  rockender in die Gitarren greift. So auch beim letzten Song “Mittendurch”, da macht sie etwas mehr Druck. Wäre gut, denn mir gefallen ihre englischsprachigen Rocksongs aus ihrer Anfangszeit (EP „POWER FREQUENCY“) deutlich besser. Aber die stießen offenbar – leider – auf wenig Resonanz. Irgendwie passt die englische Sprache besser zu ihrer Stimme. Listen to her Songs „You will find me“ oder „You“ auf Youtube. Ihr Stück „Running Away“ klingt sogar ein wenig nach PRETENDERS. Ganz fein – ihre wunderbare Akustik-Version von „Don‘t dream it‘s over“ von CROWDED HOUSE Ja, das waren noch Zeiten -, jedoch ist die englischsprachige Rockzeit offenbar „over“… (Chairoplane Records) HuGe ****

******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

 

 

 

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