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Chansons

Chiara Civello

Chiara Civello singt diese Chanson-Klassiker in ihrer ganz besoderen, intimen Art

Die aus Rom stammende Sängerin, Komponistin und Pianistin/Gitarristin Chiara Civello arbeitete für ihr neues Album erneut mit dem französischen Produzenten Marc Collin zusammen. Der Mitgründer der Band Nouvelle Vague, Musiker, Labelbetreiber und Arrangeur zahlreicher Filmmusiken produzierte mit Chiara bereits 2017 das Album „Eclipse“ und nahm nun zwölf klassische französische Chansons auf, die alle mehr oder weniger zwischen 1945 und 1975 auf die Welt kamen, also zum Teil schon 70 Jahre international bekannt sind, aber nicht unbedingt ihre französische Herkunft verraten. Civello singt auf Französisch, Italienisch und Englisch Songs von Michel Legrand, Charles Aznavour, Charles Trénet, Édith Piaf, Jacques Brel oder Gilbert Bécaud und Francis Lai. Die Produktion ist puristisch mit einem „touch retro“, also irgendwie eine Form von „vintage minimalism“. Das Album wandert über diverse Stilrichtungen – vom Swing zu kubanischen Rhythmen, vom Soul zu Blaxploitation – und Chiara singt diese Chanson-Klassiker in ihrer ganz besoderen, intimen Art. Man höre nur in ihre Interpretation von „Pour toi“ rein – im Orginal von Morris Albert, aber bekannter in der Version von Shirley Bassey, oder ihre Version von Edith Piaf’s „La vie en rose“. In einer Kritik war zu lesen: „Civellos Musik ist wie geschaffen für die späten Abendstunden, in denen man bei einem Glas Rotwein den abgelaufenen Tag Revue passieren lässt, um ihn schließlich gut gelaunt zu verabschieden.​“ Die Römerin wird ihre Interpretationen dieser Chansons bald auch „live on stage“ vortragen, so ist in München am 9. Mai ein Konzert im Milla geplant. (Kwadion Records/Rough Trade Groove Attack)

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