altemaelze

High On Deception

Cap Outrun

Gelungenes Debut dieser Schweden!

Wer ein Herz hat für eine Mischung aus progressiver Rock (á la Dream Theater light), 80er Rock, AOR, Pop, etwas Jazz und Fusion liegt bei diesem Debüt der Schweden Cap Outrun richtig. Ich jedenfalls hab mein Herz verloren hier ;-). Eher ungewöhnliche Musik auf Frontiers und noch ungewöhnlicher die famose Produktion verliebt man sich schon bei den ersten Tönen in dieses Album. „Crazy enough“ hat das Toto-Feeling der 80er, der Titelsong „High on Deception“ bringt neben schöner Gitarrenarbeit gleich noch The Night Flight Orchestra gepaart mit Frank Stallone ins Spiel. Der Gesang ist grandios und wenn Toto einen neuen Sänger brauchen… Die Ballade „Disaster Mindset“ beginnt fluffig und nimmt zum Ende hin Fahrt auf, was mir eine Mischung aus Spock’s Beard und den Flower Kings ins Gedächtnis ruft. Saga der 80er/Anfang der 90er Jahre schauen bei „In the shade of the Masquerade“ vorbei und auch hier gilt, sollte Michael Sadler mal keine Lust mehr haben, Chandler Mogel kann auch Saga genauso wie Tommy Shaw von Styx. Das beweist er dann beim mit über neun Minuten langen  „Shadows of the Wall“. Das beginnt dann gleich mal mit schön bratzigen Gitarren, schlägt dann einen Haken Richtung Styx, bringt leichtes Wetscoastfeeling plus Toto gemischt mit Chicago im ruhigen Mittelteil, und beendet das Ganze mit schönen Gitarrensoli der Marke Dream Theater in weniger hart. Generell ist die „Härte“ überschaubar und Metal an sich nur in kleinen Dosen vorhanden. Der Bass ist fett, die Drums hören sich schön erdig an und somit gibt es von meiner Warte aus sechseinhalb Sterne und eine Kaufempfehlung für alle, die die erwähnten Bands gut finden. (Frontiers Music) HJH

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******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

 

 

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