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Carpe Diem

Saxon

Mit diesem neuen Album halten Saxon aggressiv die Metal Flagge weiterhin hoch!

Sie sind inzwischen seit über 40 Jahren aktiv, seit die Musiker 1979 in Barnsley (Yorkshire, England) zusammen kamen. Und mit ihren Frühwerken gehörten Saxon zur Speerspitze der NWOBHM, die Anfang der Achtziger die eingerostete Hardrock-Szene auf der Insel aufmischte. 2022 legen Frontmann und Gründungsmitglied Biff Byford und seine Mitstreiter jetzt im Februar mit „Carpe Diem“ ihr neues Studioalbum vor, inzwischen der schon 23. Longplayer der ikonischen britischen Heavy Metal Band. Darauf finden sich zehn hammerharte Tracks, die nur so vor stahlharten Riffs und Kraft strotzen. Selbstverständlich mit genau den Zutaten, die Saxon  und ihre lange Karriere ausmachen und man kann durchaus sagen, dass dieses Album das dynamischste seit Jahren ist. „Alles beginnt mit dem Riff”, sagt ihr Frontmann, „wenn das Riff mich anspricht, sind wir auf einem guten Weg. Es ist ein sehr intensives Album und beschränkt sich auf die Tatsache, dass ein großartiger Metal Song mit einem sehr guten Riff startet und dieses Album hat eine Menge davon.” Der Titel-Track zeigt Saxon in reiner Form – entschieden und bestimmt – und zeigt inbrünstig alten und neuen Fans, dass zusammenhalten angesagt ist.

“Das lateinische ‘Carpe Diem’ ist jedem bekannt und ‘Nutze den Tag‘ ist etwas, was man wirklich öfter sagen und machen sollte” und Biff fährt weiter fort:  „Der römische Dichter Horaz hat 23 v.Ch. diesen  bis zum heutigen Tage geflügelten Satz in einem seiner Gedichte geschrieben. Nichts auf morgen verschieben! Und wir werden, sobald es wieder möglich ist, mit dem Album auf die „Seize the Day Welt Tour” gehen. In dem Ausspruch ‚Carpe Diem‘ liegt sehr viel Kraft!” „Die feurige Intensität von ‚Carpe Diem‘ ist größtenteils begründet durch zwei extreme Lebenssituationen: Es waren zwei schwierige Jahre” erläutert der Sänger mit großer Untertreibung, „Ich hatte im September 2019 meinen Herzinfarkt und dadurch lief es für die Band schon nicht gut und drei Monate später kam Covid. Glücklicherweise hatten wir schon mit dem Schreiben und den Aufnahmen zum neuen Album begonnen. Die Drums haben wir in Deutschland eingespielt, die Gitarrenparts an verschiedenen Locations. Ich habe eine Menge während meines Krankenhausaufenthalts geschrieben  und wir haben dann alle Ideen, die wir hatten, arrangiert und zusammen geworfen. Ich denke, durch die Umstände ist ein sehr intensives Album geworden und vielleicht kommt diese Intensität auch von dem Frust, dass man in der Lockdown -Covid Periode nichts machen konnte“. Produziert wurden die Songs von Andy Sneap (Judas Priest, Exodus, Accept und momentan Priest Gitarrist) in den  Backstage Recording Studios in Derbyshire, UK. Byford und Sneap waren für das Mixen und Mastern zuständig. Das Album hat alles, was man hören möchte: Geschwindigkeit, großartige Riffs und alles mit dem richtigen Biss. Dazu Byford: „Wir versuchen immer, ein bisschen was Neues zu machen – ein bisschen verwegener darf es auch sein. Ich liebe schnellen Metal wie bei “Princess of the Night” und “20,000 Feet”, und ich versuche, den Saxon Stil in die Musik einzubringen – aber etwas moderner. Wir klingen nicht wie eine alte Band und wir versuchen immer, ein großartiges Album zu produzieren.“ Mit diesem neuen Album halten Saxon aggressiv die Metal Flagge weiterhin hoch. (Silver Lining Music) P.Ro

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