ostentor
kinos-andreasstadel

Was geschah mit Bus 670?

Regie: Fernanda Valadez

Dieser mehrfach preisgekrönte Film von Fernanda Valadez kommt nun endlich – Corona bedingt mehrfach verschoben – auch in Deutschland am 10. Februar in die Kinos.

WAS GESCHAH MIT BUS 670? ist ein Glücksfall für das gegenwärtige Kino. Es ist ein Film, der den Zuschauer von der ersten Minute an packt und nicht mehr loslässt: Mit ihrem beeindruckenden Spielfilmdebüt beweist die Mexikanerin Fernanda Valadez ihr Gespür für bildgewaltiges, emotionales und spannendes Erzählen. Beim Sundance Film Festival, dem einflussreichsten Filmfestival für Independent Cinema, wurde IDENTIFYING FEATURES, so der internationale Titel des Films, mit dem Publikumspreis und dem Preis für das beste Drehbuch ausgezeichnet. Auch das 68. San Sebastian Film Festival bescherte dem Film Preise. Er erhielt den bedeutenden Horizontes Award in den Kategorien Bester Film und Beste spanische Kooperation. Zum Inhalt: Zentral-Mexiko: Zusammen mit einem Freund begibt sich der Teenager Jesús mit dem Bus 670 in Richtung der US-amerikanischen Grenze, durch deren riskante Überquerung sich viele Mexikaner ein besseres Leben versprechen. Als mehrere Monate später die Leiche des Freundes auftaucht und auch von Jesús jegliches Lebenszeichen fehlt, gibt seine Mutter die Hoffnung nicht auf und macht sich trotz aller Warnungen auf die Suche nach ihrem Sohn. Ihre Reise führt sie in die Todeszone Nord-Mexikos, einem der gefährlichsten Orte der Welt. Im Niemandsland begegnet sie vielen, die ihr Schicksal teilen – denn was mit Jesús passiert ist, ist längst kein Einzelfall. Schritt für Schritt kommt sie der Wahrheit näher.

Im Ausland wurde “Identifying Features”, so der internationale Titel des Films, von vielen Filmjournalisten als einer der besten Filme 2021 wahrgenommen und wurde in vielen Top 10 Listen am Ende des Jahres geführt! Jetzt ist er auch bei uns zu sehen.

 

 

Share on facebook
Share on twitter

Mehr

„Gejagt von Paparazzi und den eigenen Dämonen: Regisseur Pablo Larraín überdreht das Leben der Princess of Wales ins leicht Irre, irgendwo zwischen Fabel und Farce. Das ist meisterhaft – vor allem wegen der Hauptdarstellerin.“ schreibt der Spiegel in seiner Kritik