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Jahresbestenliste 2021

Die besten Alben des Jahres!

Das war gar nicht so einfach in diesem zweiten Pandemie-Jahr eine „top5“ der besten Alben des Jahres zu finden. Manchmal waren’s dann eben nicht fünf Alben und einmal gab’s statt Alben eine Spotify-Singles-Liste, doch das macht ja nichts – hier sind unsere Top5-Listen für dieses ungewöhnliche Jahr!

Dinge, die die Welt heuer eigentlich nicht braucht: Jahrescharts! Andererseits macht’s ja schon Spaß zu lesen, was anderen gefallen hat. Wir wollten’s deshalb auch 2021 wieder wissen – welche Platten haben im zweiten Corona-Jahr überzeugt, welche alten Helden haben weitere Glanzleistungen gezeigt, welche Newcomer unsere Aufmerksamkeit geweckt? Das war gar nicht so einfach in diesem zweiten Pandemie-Jahr eine „top5“ der besten Alben des Jahres zu finden. Manchmal waren’s dann eben nicht fünf Alben und einmal gab’s statt Alben eine Spotify-Singles-Liste, doch das macht ja nichts – hier sind unsere Top5-Listen für dieses ungewöhnliche Jahr! Denn gefunden hat schließlich jeder was, und zwar die unterschiedlichste Musik. Doch zum Glück ist Musik eben noch immer Geschmackssache!

Norbert Mendel – Herausgeber von er-em-online, Host bei Ghost Town Radio
Hier meine Bestenliste für 2021 – und weil wir ein regionales Magazin sind, sind auch zwei Alben aus der Region dabei!

Gov’t Mule – Heavy load Blues

Wieder eine gelungene Mischung aus eigenen Stücken und Covern – diesmal alle im Blues verwurzelt. Und hier sollte man unbedingt zur „special edition“ als Doppel-Album greifen.

T.G. Clopperfield – Electric Band

Wieder ein Meisterwerk von Tilo & Co.– was soll man da mehr schreiben!

Robert Plant & Alison Krauss – Raise the Roof

Die zweite Duo-Platte der Beiden – noch überzeugender als die erste!

Doll Circus – Eat this

Diese bayerischen Girlies sollte man sich merken! Das tönt gekonnt zwischen Punk und Glam-Rock!

Metallica – Blacklist

Metallica feierten 2021 den 30. Geburtstag ihres legendären „Black Album“, ihrem fünften Studioalbum „Metallica“. Als Gag organisierten sie auch ein Cover-Album mit insgesamt 53  Musikern und Bands unterschiedlichster Genres, das reichte auf den vier CDs von Elton John bis Igor Levit, von Volbeat bis Ghost. Mit bis zu sieben unterschiedlichen Versionen eines Songs. Absolut cool!

 

Alois C. Braun – er-em-online-Redaktion, freier Journalist
Die Zeiten, in denen sich im Laufe eines Jahres eindeutige Highlights herauskristallisieren, sind auch dieses Jahr nicht zurückgekehrt. Erneut ist es eine breite Masse an gleichwertigen, aber auch austauschbaren Produktionen, die 2021 erschienen sind. Vieles gefällt, aber nichts hebt sich in der Gesamtheit wirklich richtig positiv ab oder hinterlässt dauerhaften Eindruck. Letztendlich habe ich mich für diese fünf Alben entschieden:

ZAZ – Isa

Die Französin bietet ungekünstelte Lebens- und Spielfreude auf höchstem musikalischen Niveau. Und Rammstein-Sänger Lindemann zeigt sich bei „Le jardin des larmes“ als wunderbarer Sänger mit jeder Menge Ausstrahlung. Vom Feinsten!

Dennis DeYoung – East 26 Vol. 2

Wer Styx mag wird diese Scheibe lieben. DeYoung lässt auf seinem finalen Album die alten Zeiten hochleben. Alle Trademarks der Band, inklusive toller Melodien und seiner Stimme, begeistern bei jedem Song.

Neal Morse – Innocence and Danger

Definitiv nicht sein bestes Album, aber erneut eins auf hohem Niveau (nicht zuletzt wegen seiner wunderbaren Band). In diese Jahres-Liste hat es die CD wegen dem Opener „Do it all again“ geschafft. Fast 9 Minuten feinster Progrock mit einem Monster von Refrain. Morse for President!

Rod Stewart – Tears of Hercules

Dem ewigen jungen „alten Sack“ macht es hörbar tierischen Spaß zu musizieren und sich an neuen Songs zu probieren. Und deshalb springt der Funke schnell über, man höre nur „All my days“ – so wird das Leben auch in der aktuellen Lage zur Party.

Ray Wilson – The weight of men

Ein Hammeralbum. Prog, Ambient, Akustiksongs – vieles davon in ausschweifenden Songs. Wilson spannt seine Stilflügel weit und liefert ein Album ohne Schwachpunkt. Dieser Mann war schon zu „Calling all stations“-Zeiten viel zu gut für die späten Genesis.

 

Hans Jörg Herbst – er-em-online-Redaktion

Sarah Straub – Tacheles

Sarah Straub kann auch eigene Songs in Deutsch perfekt darbieten mit richtig guten Texten.

Abba – Voyage

ABBA sind Abba und bieten tolle Pop Musik im Geiste von The Visitor

Iron Fate – Crimson Messiah

Queensryche, Nevermore und Iron Maiden haben in einer Band einen „Erben“ gefunden und ist somit mein Album des Jahres.

The Unity – Devil you know Live

Tolles Live-Album des Gamma Ray-Nebenprojekts.

Cradle of Filth – Existence is Futile

Ein Meisterwerk des Symphonic Black Metals.

 

Andreas Hanauer – er-em-online-Redaktion, Musiker „Orginal Leberkas Duo“

Leprous – Aphelion

Die proggigen Nordmänner um Mastemind Einar Solberg entfernen sich auch mit dem neuesten Output immer weiter von ihren metallischen Wurzeln – einzigartig betörend schmachtender Gesang zu vertrackt abrockender Musik auf höchstem Niveau. Alter Schwede!

Gojira – Fortitude

Die Franzosen hauen wieder einen raus – und WAS für einen! Wahnsinnig  faszinierender idiosynkratischer Groove-Metal, der in seiner ganz eigenen Liga spielt. Auf Platz 1 bei den meisten Metal-Jahrescharts, nur bedrängt von Mastodon.

Mastodon – Hushed and Grim

Das achte Studioalbum der US-amerikanischen Progressive-Metal/Sludge-Band wird landauf landab als ihr Opus Magnum gefeiert. Nicht zu Unrecht, mir aber gefallen die zwei Vorgängerscheiben gar NOCH besser! Auf jeden Fall ganz GROSS!

Garbage – No Gods No Masters

Welch‘ Freude – es gibt neue Songs von der supercoolen Shirley Manson und ihren „Müllmännern“! Unter den Stücken auf Fortitude finden sich ein paar echte Juwelen, allen voran das tieftraurige „Waiting for God“.

Dream Theater – A View from the Top of the World

Die beste Scheibe der Prog-Metal Götter seit dem Ausstieg von Schlagzeugmonster Mike Portnoy! Die Ausnahmeband um Gitarrenguru John Petrucci haut einem ein Riesenmonstrum  von unglaublich souverän gespielter (Prog-)R.O.C.K. Musik um die Lauscher, dass es eine wahre Freude ist!

 

Daniela Fuchs – er-em-online-Redaktion, Sängerin bei Groove Machine, TotoX

Joanne Shaw Taylor – The Blues Album

Frauen Power, super Stimme – noch bessere Gitarristin!

Melissa Etheridge – One Way Out

Melissa in Bestform!

Toto – With a little help from my friends

Pflicht-Album für jeden Toto Fan!

Mick Fleetwood & Friends – Celebrate The Music Of Peter Green & The Early Years Of Fleetwood Mac

Fantastisches Live-Album mit großartigen Songs und großartigen Musikern.

Gov´t Mule – Heavy Load Blues

Ein Meisterwerk des Blues!

 

Thomas Marschel – Musiker „Atomic“ und „Poploader“

Sam FenderSeventeen Going Under

Ein Ausnahmetalent. Top Sound, gitarrenlastig, rockig, abwechslungsreich und nie langweilig. Man kann es jeden Tag x mal hören und es rockt immer noch ab ohne Ende. EIN MEISTERWERK!

Jake Bugg – Saturday Night, Sunday Morning

Ich kenne Jake Bugg seit seiner ersten Platte und liebe seine Musik. Sein erstes Album gefällt mir am besten und “Saturday Night, Sunday Morning” gefällt mir mindestens genauso gut. Mit diesem Album hat Jake wirklich eine geniale Platte erschaffen, die sich anfühlt wie eine Singles Collection und deshalb bekommt es von mir 5 Sterne. Ich kann einfach nicht aufhören dieses Album zu hören!

Oasis – Knebworth 1996

Dieses Live Album beamt mich ab der ersten Sekunde wieder in meine Teeangerjahre der 90ies zurück und lässt meine Gänsehaut vom ersten bis zum letzten Song wachsen und wachsen. Fazit – Where have all the good times gone?

Coldplay – Music Of The Spheres

Von vielen Kritikern und Fans zerrissen aber ich finde von Coldplay jede Platte gut und bin daher auch mit diesem Album sehr zufrieden. Mir bringt diese Musik Freude – PUNKT!

Bosse – Sunnyside

Ein Ohrwurm Feuerwerk und mit soviel positiver Energie dass einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Besonders die Singles auf diesem Album haben mir es angetan. Für mich das beste deutschsprachige Album des Jahres.

 

Andreas Detterbeck – Musiker “Detterbeck” (ihm reichen für 2021 drei Alben)

Udo Lindenberg – Udopium

Best of Udo Lindenberg, er ist sowieso der Größte in Deutschland. Leider nur vier neue Songs auf dem Album, die mir aber wirklich gut gefallen. Vor allem „Kompass“ und „Wieder genauso“. Udo Lindenberg ist wie ein alter Whiskey, er wird immer noch besser.

Jan Delay – Earth, Wind & Feiern

Mein Album des Sommers, ich hab mich mittlerweile mit dem näselnden Gesang arrangiert, auch die an die Autotune-Stimme gewöhnt. Wirklich grandios ist aber die Band. „Disco Nr.1“ groovt wie keine zweite Combo hierzulande. Und tolle Songs! Live der absolute Hammer.

Heinz Rudolf Kunze – Werdegang

Der Meister des anspruchsvollen Textes im eingängigen Popsong hat seine größten Hits neu arrangieren lassen. Da waren ganz aktuelle Top-Producer am Werk. Nicht alles ist gelungen, aber einige Songs sind durch die Frischzellenkur zu neuen Perlen geworden. „Wenn du nicht wieder kommst“ klingt als Ballade ganz wunderbar. Mir gefällt’s!

 

Arthur Theisinger, Power Concerts Agentur

2021 ist/war aufgrund der ganzen besch….. Situation in meinem Veranstalterleben das Jahr der Nostalgie, deshalb sind meine fünf besten Alben, die 2021 erschienen sind, alles alte Bekannte!

The Rolling Stones – Tattoo You-40th Anniversariy

Motörhead – Louder Than Noise -Live in Berlin

Motörhead – Everything Loader Forever

Neil Young & Crazy Horse – Way Down In The Rust Bucket

Alice Cooper – Detroit Stories

Zu diesen Alben schmeckte der inzwischen etwas übermässige Verbrauch von Weiß- und Rotwein am besten, ich hoffe dies reicht als Begründung!

 

Christian „therealpal“ Pallentin, er-em-online-Redaktion, Moderator bei Ghost Town Radio

Darrifourcq Hermia Ceccaldi – Kaiju Eats Cheeseburgers

Freeform-Mathcore-Jazz, der ohne E-Gitarre auskommt – anstrengender Stoff, der NICHT nervt.

Charlotte Day Wilson – Alpha

Minimalistische Electronica-Klangbilder, akustisches Guitar Picking und eine eindrucksvolle Stimme verschmelzen zu einem Ganzen…

Chai – Wink

Breakbeats, Disco, R&B, Hip Hop, Lo-Fi Electro, Dream Pop – dies ist J-Pop für westliche Ohren in allen seinen Facetten.

Brisa Roché / Fred Fortuny – Freeze Where U R

Jazz, Gospel, elektronische Klanglandschaften, knochentrockene Lyrics, vorgetragen in perfekter Mischung aus Dramatik und Lakonie.

Alicia Walter – I Am Alicia – Review TheRealPal

Jazz, HipHop, Alternative Pop… sophisticated, adventurous, intense!

 

Peter Geiger – er-em-online-User, freier Journalist (mit seinenfünf meistgehörten Songs auf Spotify)

Paul Simon – Me and Julio down by the School Yard

Weshalb ich 2021 auf Paul Simon gekommen bin? Ich glaube, ich habe im Radio etwas gehört, über ein Instrument, an dessen Namen ich mich nicht mehr erinnere – und habe ihn deshalb aufgelegt. Plötzlich aber lief „Me and Julio down by the School Yard“. Darin ist die für uns ebenso rätselhafte wie sich 2021 selbsterklärende Zeile enthalten: „Queen of Corona!“ Hatte ich 2021 schlechte Laune, wegen der Pandemie, dann sorgte Paul Simon für bessere Laune. Offenbar hat er das ziemlich oft geschafft.

Jörg Leichtfried, Dominik Fuß – Viennese Anthem

Im Hochsommer, kurz nach Ferienbeginn, da war Corona noch immer in den Pausenmodus geschaltet. In Amberg spielte an einem wunderbaren Sonntagabend der Wiener Entertainer Norbert Schneider mit seiner vielköpfigen Band im Stadttheater. Ganz am Ende drückte mir der Flügelhornist der Band, ein junger Mann namens Dominik Fuss, eine CD in die Hand, die er gemeinsam mit seinem Freund, dem Pianisten Jörg Leichtfried aufgenommen hat. Das Album heißt „Little Tales of Light and Sorrow“ – und darauf ist ein Titel, in den ich mich sofort verknallt habe, weil er im besten Sinne an Cannonball Adderley oder Donald Byrd erinnert. Denn dieses Stück, das den wunderbaren Titel „Viennese Anthem“ trägt, sie hat alles, was ein soulgrundiertes Jazzstück der frühen 60er Jahre auszeichnet. Und wüsste ich’s nicht besser – ich hätte geglaubt Herbie Hancock höchstselbst säße am Piano.

Paul McCartney – Baby’s Request

Jeden Abend die gleiche Frage: Welchen Titel hören wir als Betthupferl? Und jeden Abend die gleiche Antwort: „Baby’s Request“, von Paul McCartney! Dieser Titel wurde erstmals 1979 fürs Wings-Album „Back to the Egg“ aufgenommen und ist aufgrund des Synthesizers, der anstelle einer Posaune zum Einsatz kommt, keineswegs alterslos und korrosionsbeständig. Aber Paul hat ihn – jetzt schon mit deutlich angekratzter Stimme – nochmal aufgenommen, und zwar auf der „Complete Kisses“ überschriebenen Ergänzung zu seiner 2012er Jazz-Hommage „Kisses from the Bottom“. Egal, welche Version – beide erfüllen Schlafwünsche!

Paul Weller – The good News

In Zeiten schlechter Nachrichten lieferte dieser Titel vom 2005er-Kracher „As is now“ verlässlich ein Portion Optimismus für den Alltag.

Little Milton – We’re gonna make it

Seit Beginn der Pandemie liefert mir Little Milton mit seinem 1965 aufgenommenen Soul-Blues „We’re gonna make it“ das Motto. Wir schaffen das! Was sonst? Bleibt nur zu hoffen, dass sich 2022 der Titel nicht erneut in den Top 5 einreiht!

 

Alex Bolland – Konzertveranstalter „Kulturagentur Bolland“

Dreiviertelblut & die Münchner Symphoniker  – Live 2016

Meine Lieblingsmusik für heuer im Auto: Die eh schon stimmungsvollen & emotionalen Texte von Sebastian Horn bekommen in der Orchester-Fassung eine unglaublich dichte, spannungsreiche, ja fast schon filmmusik-reife (was man vom Komponisten der Dreiviertelblut-Songs Gerd Baumann ja schon fast erwartet) Facette und es entstehen unglaublich bildreiche musikalische Assoziationen.

 

Hubert Geue – er-em-online-Redaktion

Robert Plant & Alison Krauss: Raise The Roof

Tolle Songs, erstklassige Stimmen. Sowohl stimmungsvolle Balladen als auch rockige Tracks, Spannung pur. Diese Scheibe hat einfach alles. Und sie ist noch besser als die hochgelobte erste Duoplatte (“Raising Sand” von 2007) der beiden.

Rhiannon Giddens with Francesco Turrisi – They’re calling me home

Traumhafter Folk. Frau Giddens hat eine der aussdrucksstärksten Gesangsstimmen ever. Gänsehaut-Lady.

Tanyc – Tanyc

Edel-Pop oder moderne Singer-Songwriter-Mucke? Egal. Aber über allem diese Stimme. Mal engelsgleich glasklar, mal Vintage Soul, mal Femme fatale.

David Crosby – For free

“For Free” auf fast schon transzendente Art und Weise Crosbys Talent, essenzielle Wahrheiten mit Wärme und einem Sinn für Wunder zu vermitteln – eine hinreißende Mischung aus Poesie, Gebet und einer Prise Rock. Mit Donald Fagen von STEELY DAN!

Vanesa Harbek – Visiones

Weil diese Scheibe ganz anders ist. Wo gibt es sonst schon Latin-Bluesrock? Und eine Frontfrau, die ihre Stromgitarre wie Santana himself spielt. Und noch dazu so stimmgewaltig ist!

 

Günther Radny – Musiker „MASS“

Victory – Fight The Fear

Da hat der Hermann Frank so richtig einen rausgehauen. Hard Rock wie er sein soll!

Krokus –  Adios Amigos Live @ Wacken

Wenn ein Live Album, dann dieses hier – geht ab wie die Hölle!

L.A.Guns – Checkered Past

Hair Metal wie er sein soll. Back to the 80ies!

Judas Priest – Reflections

Die muß man haben wenn man(n)/frau Priest Fan is!

Doll Circus – Eat This

Regensburg rockt und das ist gut so!

 

Oliver Alexander – Musikverleger

Blitz Union – Absolution

Blitz Union aus Prag hauen Ohrwürmer raus, die auf dem Debut schon wie ein ‚Best Of‘ klingen. Rammstein meets Depeche Mode. No fillers, just killers!

William Shatner – Bill

Der hochbetagte Captain Kirk ließ sich 2021 nicht nur erstmalig (!) ins All schießen, sondern veröffentlichte schon wieder ein neues Album. Wie immer abgefahren und grandios!

Johnny Cash – The Gospel Road

1973er Album, nach langer Recherche 2021 als „still sealed double vinyl plus promo 7inch“ bei discogs erstanden: 6 Dollar zzgl. 24 Dollar Versand. Ein Country-Hörspiel als Vertonung des neuen Testaments. Bewegend!

Doll Circus – Eat This!

Überraschungsdebutalbum der All-Girl-Group aus der Region. Songs und Texte sind echter Knaller, Glam-Punkrock zwischen Joan Jett und dem Charme der frühen Ramones. Noch Geheimtipp, aber sicher nicht mehr lange.

The Wild Century – 5

„Well, I fall in love with a girl named Maria“ ist bei mir zwar sehr lange her, aber total autobiografisch. Ein hypnotischer Indie-Gitarren-Song von Album „5“ der Niederländer, die es zu entdecken lohnt.

 

T.G. Copperfield – Musiker „3 Dayz Whizkey“, „Copperfield & The Electric Band“

Gov´t Mule – Heavy Load Blues

Ich kann einfach nicht anders, aber alles was diese Band abliefert, spricht mir aus dem Herzen. Diesmal ein reines Bluesalbum mit live eingespielten Favorites und ein paar Eigenkompositionen. Sehr zu empfehlen ist hier die Anschaffung auf CD, denn auf der MP3-Version fehlen meiner Ansicht nach die besten Stücke dieses Albums. Warren Haynes ist ein so unglaublich guter Sänger, Gitarrist und Songwriter und seine Bandkollegen stehen ihm in Musikalität und Einfallsreichtum in nichts nach. Einfach eine Bank; seit vielen Jahren.

Los Lobos – Native Sons

Eine Coverplatte, aber was für eine! Los Lobos ist wahrscheinlich eine der besten Bands, die sich jemals auf den Bühnen dieser Welt rumgetrieben haben. Da stimmt einfach seit mehr als 40 Jahren immer alles. Diesmal haben Sie sich also ihre Einflüsse aus der Heimatstadt Los Angeles vorgenommen und in grandioser Weise in Szene gesetzt. David Hidalgo und Co. haben einfach die Coolness gepachtet und wüsste man nicht, dass dies (bis auf einen Song) Coverversionen sind, dann würde man da nie draufkommen. Exzellent und nicht umsonst für einen Grammy nominiert.

Blackberry Smoke – You hear Georgia

Fast hätte mich die Band mit ein paar schwächeren Alben der jüngeren Vergangenheit ein bisschen verloren, dann taucht 2021 diese (wieder) von Dave Cobb produzierte Scheibe auf. Der Sound ist wieder wesentlich dynamischer und die Songs profitieren vom Session-Feeling der Aufnahme. Wahrscheinlich war “All Rise Again” sogar der Track, den ich dieses Jahr am meisten gehört habe. Schon allein die kratzigen P-90 Humbucker am Anfang sorgen bei mir für Gänsehaut. Großes Southern Kino mit Seele.

Kate Vargas – Rumpumpo

Kate Vargas ist so etwas wie ein weiblicher Tom Waits und sie schreibt grandiose Songs, die man in das breite Feld “Americana” einordnen könnte. Da knarzt es an vielen Stellen und nichts ist perfekt produziert, dafür mit sehr viel authentischem Feeling und Liebe zum Detail. Die Texte hauen mich immer wieder um und ich wünschte, dass sie mal den Weg von USA rüber nach Europa findet für ein paar Gigs.

Joe Bonamassa – Time Clocks

Auch bei Joe Bonamassa hatte sich bei mir mangels Songmaterial in den letzten Alben ein wenig Gleichgültigkeit eingeschlichen. Deswegen waren meine Erwartungen bei “Time Clocks” gering. Da hat er mich aber ganz schön überrascht, indem er sein wohl bisher ambitioniertestes Werk vorgelegt hat. Man merkt schon, dass Produzent Kevin Shirley im Lockdown viel Bock auf Bombast hatte und das verleiht der Scheibe eine ganz besondere Tiefe. Ein bisschen so wie bei “The Ballad of John Henry” spielt Joe hier seine Vielseitigkeit aus und weiß (zumindest mich) zu überzeugen.

Und weil es so schön ist, noch zwei Zugaben (da nicht in 2021 erschienen)

Nicole Atkins – Italian Ice

Das Album habe ich 2021 entdeckt, veröffentlicht wurde es bereits 2020. Wer die großartige Sängerin Nicole Atkins nicht kennt, sollte das schnellstens nachholen. Die Aufnahmen wurden in den bekannten Muscle Shoals Studios gemacht und strotzen nur so von Soul, tollen Melodien und Attitude, ohne dabei den Zeitgeist aus den Augen zu verlieren. Das diese Dame und ihre Songs hier noch niemand so recht kennt, ist eigentlich eine Schande. Auf dieser Platte befindet sie sich ganz klar auf einem Peak.

Aaron Lee Tasjan – Silver Tears

Auf Aaron Lee Tasjan wurde ich auch erst in 2021 aufmerksam und dieses Album aus dem Jahr 2016 habe ich mir dann auf Vinyl zulegen müssen, weil es einfach so gut ist. Alternative Country mit Pop-Sensibilität auf ganz hohem Niveau. Ein Songschreiber, dessen Talent man nicht genug loben kann. Sein aktuelles Album hat mich nicht so bewegt wie dieses hier. Ich denke, da hat er bereits früh einen Klassiker in die Welt gesetzt.

 

Nina Kulig – er-em-online-Redaktion

2021 hat mich neben Rockmusik besonders das große Gebiet des Jazz interessiert. Sei es Jazz von lokalen Bands, aktuelle oder wiederentdeckte Live-Aufnahmen von Jazz-Größen, die neu herausgebracht wurden oder ganz neue Versuche und interessante Zusammenarbeiten – diese auch hinsichtlich der stilistischen Ausprägung bunte Mischung hat mich 2021 begleitet und schlägt sich in folgender Auflistung nieder:

Trio Elf – Fram

The Count Basie Orchestra – Live At Birdland

Tony Bennett & Lady Gaga – Love For Sale

Erroll Garner – Symphony Hall Concert

Greta Van Fleet – The Battle At Garden’s Gate

 

Karlheinz Schmid – er-em-online-User 

Tragically Hip – Road Apples

Als „30th Anniversitary Edition (4 CD+BR)“ – war ja seinerzeit Anfang der 90er schon ein großartiges Album der Indie Rock Scene, und in der Zusammenstellung als Bonus noch die Show “Live At The Roxy”…Grandios!!!

Radio Haze – Strangers

Die Lokalmatadoren mit ihrem schon fünften Album. Die Vinyl-Deluxe-Ausgabe im super gestalten Photobildband – was aktuell unter den Pandemischen Rahmenbedingung entstanden ist, hat meine absolute Hochachtung. Die Band bringt ein richtig starkes Album im psychedelisch bluesigem Stil, hin und wieder mit Stoner Rock Attitüde, an den Start.

24/7 Diva HeavenStress

Da ist eine rotzfreche 3er Mädels Combo aus Berlin am Start, bedient hörenswert die Grunge Rock Independent Fangemeinde.

Tea PartyBlood moon rising

Völlig unerwartet, war doch sehr lange Zeit nicht´s mehr von Jeff Martin zu hören, ist jetzt ein neues Album erschienen.

KK´s Priest – Sermon´s of the sinner

Für mich das geste Old School Heavy Metal Album seit Jahren. Erinnert mich an die Judas Priest “Painkiller” Phase und lässt ein wenig Nostalgie aufkommen!

 

Daniel Noyman – Musiker „Village Green Society“ und Host auf Ghost Town Radio

Als Host der “Local Scene” bleib ich bei meiner Auswahl in Regensburg und Umgebung.

Gruber  – Business as unusual

Handgemachter Gitarren Instrumental-Rock vom Feinsten! Martin Gruber aus Amberg lässt mit seinem ersten Album, die Herzen aller Hardrock-Fans höher schlagen. Jede der zehn Kompositionen wirkt ausgereift und technisch sehr anspruchsvoll. Unbedingt durchhören! Anspieltipp: Black Mask

Some Sprouts – Les Reves d’Enfants

Noch bevor sie zu einer furiosen Tour mit fast nur ausverkauften Shows aufgebrochen sind, haben sie diese EP herausgebracht und mit einer kleinen Release-Party im T-Recs Plattenshop gefeiert. Die Regensburger Indie-Rocker sind schon seit langem über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Ihre Mischung aus Melodien, die ebenso von den Kooks aus dem (meist) sonnigen Brighton stammen könnten und treibenden Rhythmen, macht ihre Musik sehr eingängig und tanzbar. Anspieltipp: Someone You Love

Doll Circus  – Eat this!

Nicht nur „Female Fronted“, sondern „All Female“ rocken die vier Musikerinnen um Ghost Town Radio Moderatorin (Shake’s Ballroom) und Enfant Terrible Shake the Snake auf ihrem Debüt ordentlich ab! Anspieltipp: Twenty Twenty

More than Neighbours  – Daydream at Night

Dass sie nicht nur mehr als Nachbarn, sondern auch viel mehr als nur wieder das neue Akustik- Gitarren-Duo XY sind, beweisen sie auf ihrem ersten Longplayer. Anspieltipp: Little Giant

Cocolada  – Cocolada

Die Viechtacher Mundart-Reggae Combo Cocolada bringt frischen Wind aus Niederbayern. Anspieltipp: Bonny

 

Tom Mayr – DJ Tom Tiger

Kurz und bündig, ohne Kommentar!

The Notwist – Vertigo Days

Adele – 30

Matthew Herbert – Musca

GusGus – Mobile Home

Tindersticks – Distractions

 

Matthias „Säm“ Wagner  – Popularmusikbeauftragte des Bezirks Oberpfalz

Und auch hier – kurz & bündig: fünf auf einen Streich!

The Notwist – Vertigo Days

Black Country New Road – For the first time

Little Simz – Sometimes I might be introvert

Arlo Parks – Collapsed in Sunbeams

Dinosaur Jr. Sweep it into space

 

Albert Islinger – er-em-online-User und Host auf Ghost Town Radio

Squid – Bright Green Field

Über allen Alben in diesem Jahr thront das Debütalbum eines Quintetts: „Bright Green Field“ ist überbordend musikalisch, fordernd, vielschichtig und belohnt bei alle kompositorischen Haken immer wieder mit eingängigen Passagen und Grooves.

International Music – Ententraum

Wenn ich mich für ein deutsches Album des Jahres 2021 entscheiden muss, ist es der mit Krautrock, Dada und Hamburger Schule getränkte „Ententraum“.

Goat Girl – On All Fours

So sehr wie das Londoner All-Girl-Quartett hat noch keine Band meine Liebe zu Warpaint ins Wanken gebracht. „On All Fours“ ist zum Niederknien gut.

black midi – Cavalcade

An diesem Spot der Top 5 könnte auch das Album von Black Country, New Road stehen. Doch die Indie-Avantgardisten von black midi sind einfach noch radikaler, verrückter, kompromissloser und kreativer.

Dry Cleaning – New Long Leg

Ohne den überwältigenden Erzählstrom von Sängerin Florence Shaw käme das Londoner Quartett auf seinem Debütalbum käme durch die Hintertür. Denn man muss schon genau hinhören, um die Finesse der meist langsamen und sperrigen Songs zu erkennen.

 

Jockl Peitner, Musiker “Sacco & Mancetti”

Chris Stapleton – Starting over

Wahrscheinlich ist es der Bart und der Hut

James McMurtry – The horses and the hounds

Wunderbare Lyrics

Leon Bridges – golddiggers sounds

Wunderbare Stimme

Silksonic – an evening with silksonic

Seidenweicher gehts nicht

Van Morrison – Moondance 

Und wiederentdeckt : “Into the mystic” auf Van Morrison’s Moonddance. Was für die Endlosschleife

 

Erhard Grundl, MdB, Die Grünen

St. Vincent – Daddy’s Home

Mixed-up shook-up Girl mit erneutem Geniestreich – play: The melting of the sun

The Weather Station – All of it was mine (10th anniversary)

Tamara Lindeman hat mit Ignorance auch 2021 ein super Album veröffentlicht. Aber diese Jubiläumsausgabe von „All of it was mine“ gehört zu meinen Top5 für dieses Jahr.

Lana Del Rey – Blue Banisters und Chemtrails over the countryclub

Zwei großartige Alben in einem Kalenderjahr – Lana lässt uns nicht verkommen und zieht als most-important-contemporary-artist weiter einsame Kreise.

Margo Cilker – Pohorylle

Folkiges Debutalbum und gleich großartig! Play: That River

 

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