altemaelze

Abyss Rising

Nightrage

Meldodic Death Metal schwedischer Prägung!

Die griechisch/schwedische Metal Band Nightrage veröffentlicht Mitte Februar 2022 mit „Abyss Rising“ ihr bereits neuntes Studioalbum und ging bis heute, warum auch immer, spurlos an mir vorbei. Als letzten Teil einer Trilogie titutliert („The Venomous“ und „Wolf and Men“ heißen die anderen beiden Teile) gibt es hier flotten Meldodic Death Metal schwedischer Prägung auf die Ohren. Klasse produziert, famos gespielt (tolle Drums inkl. Double Bass Drums, flinke Gitarrensoli, die leider fast durchweg immer etwas zu kurz sind für meinen Geschmack bzw. Duelle, schön fetter Bass) und genretypisch gesungen (rauh und leicht röchelig) flitzen die zehn kurzen Tracks  (im Schnitt gerade mal zwischen knapp drei und immer unter vier Minuten) plus drei noch kürzere Intros, Outros bzw. Interludiums in gerade mal 39 Minuten durch den CD Player. Dank immer wieder mal ruhigerer Momente (vor allem bei „Swallow me“, „Nauseating Oblivion“ und „9th Circle of Hell“) wird die Chose auch nicht zu eintönig. Einzelne Lieder rauszuheben ist eher unnötig, da sich alle auf dem gleich hohen Niveau befinden. Mein persönlicher Favorit wäre hier „Falsifying Life“, der gitarrensolotechnisch dann doch dank gleich zweier längere Soli etwas aus dem Rahmen fällt. Wer sich also für eine tolle Mischung aus früheren In Flames, Arch Enemy und Children of Bodom (mit etwas weniger krassem Gesang) begeistern kann liegt hier genau richtig und kann sich auf diese Veröffentlichung dann freuen. Ach ja, eine Ballade gibt es natürlich naturgemäß nicht. Von meiner Seite her vergebe ich dennoch knappe sechs Sterne (wenn das Album länger und der Gesang noch etwas abwechslungsreicher wäre, dann hätte ich noch einen ½ Punkt draufgesetzt). Zum Titelsong gibt es bei YouTube bereits ein offizielles Video für den Interessierten. (Despotz Records) HJH

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******* = genial / ****** = phänomenal / ***** = optimal / **** = normal / *** = trivial / ** = banal / * = katastrophal

 

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